Jugendliche helfen bei Installation Photovoltaikanlage für Herrenberger Freizeitanlage

Auf diesem Doppel-Container in der Freizeitanlage im Längenholz wird demnächst eine Photovoltaikanlage installiert – was hierbei alles zu beachten ist, hat die Jugendprojektgruppe zum Klimafahrplan kürzlich gemeinsam mit Vertretern von Stadtwerke und TUG überlegt. Foto: Stadt Herrenberg
Auf diesem Doppel-Container in der Freizeitanlage im Längenholz wird demnächst eine Photovoltaikanlage installiert – was hierbei alles zu beachten ist, hat die Jugendprojektgruppe zum Klimafahrplan kürzlich gemeinsam mit Vertretern von Stadtwerke und TUG überlegt. Foto: Stadt Herrenberg

Jugendliche helfen derzeit bei der Planung einer Solarstrom-Anlage auf dem Dach des Chillcontainers in der Freizeitanlage im Längenholz.

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Herrenberg - Die Herrenberger Jugendprojektgruppe zum Klimafahrplan arbeitet derzeit daran, auf dem Doppel-Container in der Freizeitanlage im Längenholz eine Fotovoltaikanlage zu installieren. Direkt vor Ort können die Jugendlichen künftig im Chill-Container den Strom zum Aufladen ihrer Smartphones nutzen. Außerdem soll anhand der Anlage die Bedeutung von Fotovoltaikanlagen für den Klimaschutz aufgezeigt und deren Zweck verständlich und greifbar gemacht werden, schreibt die Stadt Herrenberg in einer Pressemitteilung.

Im März 2021 waren die Planungen für die Fotovoltaikanlage gestartet. Ende Juli hat die Projektgruppe, die vom Stadtjugendring Herrenberg begleitet wird, ein weiteres Arbeitstreffen organisiert. Mit dabei waren Vertreter der Stadtwerke Herrenberg und des Amts für Technik, Umwelt, Grün. Unterstützt wird die Gruppe außerdem durch den Arbeitskreis Energie und die Stabstelle Klimaschutz der Stadt.

Solarstrom-Anlage soll im September installiert werden

Einen Großteil der Technik haben die Stadtwerke inzwischen angeliefert. Geplant ist, die Fotovoltaikanlage im September auf dem Doppel-Container neben dem Sportplatz zu installieren, sodass sie spätestens Mitte Oktober in Betrieb gehen kann.

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„Gerade hier, wo sich viele Jugendliche aufhalten, macht die Anlage Sinn, da wir mit ihr die Bedeutung von Fotovoltaik für den Klimaschutz aufzeigen können“, sagt Henrik Riester von der Projektgruppe. „Damit man erfährt, wie viel Strom die Anlage erzeugt, wollen wir nicht nur ein Info-Schild installieren, sondern auch ein Display, das die erzeugte Energieleistung sichtbar macht.“ Noch ist zu klären, wie es am besten vor Witterungseinflüssen und Vandalismus geschützt werden kann. Außerdem wird sich die Projektgruppe zusammen mit Stadtwerken und TUG um die erforderliche TÜV-Prüfung samt Abnahme des Displays kümmern.

Stadtwerke finanzieren Anlage

Finanziert wird die Anlage samt Planung von den Stadtwerken Herrenberg und dem Amt für Technik, Umwelt, Grün. Die Firma WG Solar-Concept aus Nufringen steuert die Hauptkomponenten bei. „Als lokaler Betreiber und Energiedienstleister unterstützen wir das Projekt gerne“, sagt Stadtwerke-Leiter Karsten Kühn.




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