Konkurrenz für Kretschmann „Klimaliste“ bringt Grüne ins Schwitzen

Eine von fünf gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern der Klimaliste Baden-Württemberg: Sandra Overlack, hier vor dem Karlsruher Schloss. Foto: /Martin Ferber
Eine von fünf gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern der Klimaliste Baden-Württemberg: Sandra Overlack, hier vor dem Karlsruher Schloss. Foto: /Martin Ferber

Eine neue Partei hält die Klimapolitik der Grünen für zu lasch und will deshalb zur Landtagswahl antreten. Ministerpräsident Winfried Kretschmann fürchtet um entscheidende Stimmen. Am Ende, so seine Warnung, könnte es nicht für die Regierung reichen.

Politik/Baden-Württemberg : Arnold Rieger (ari)
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Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat mit seiner Warnung vor der „Klimaliste Baden-Württemberg“ offenbar das Interesse an der neuen Partei angefacht. „Wir wachsen momentan rasant, durch Kretschmanns Statement geht’s noch schneller“, sagt Sandra Overlack (19), Wirtschaftsingenieur-Studentin in Karlsruhe und eine von fünf gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern. Während Kretschmann Stimmenverluste für die Grünen befürchtet, bekräftigt Overlack das Ziel, in allen 70 Wahlkreisen zur Landtagswahl anzutreten: „50 schaffen wir auf jeden Fall.“

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