Kretschmann und die Kunst Hölderlin in der Villa Reitzenstein

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Mit Corona-Verspätung öffnet die Villa Reitzenstein, Sitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, jetzt wieder seine Pforten: Am Samstag gastiert die Stuttgarter Oper, eine Woche später das Melchinger Lindenhof-Theater umsonst und draußen.

Der Dichter im Baum:   Bernhard Hurm vom Lindenhof-Theater liest Hölderlins „Hyperion“. Foto: Theater Lindenhof
Der Dichter im Baum: Bernhard Hurm vom Lindenhof-Theater liest Hölderlins „Hyperion“. Foto: Theater Lindenhof

Stuttgart - Erstmals in diesem Jahr öffnet der Park der Villa Reitzenstein, Sitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, jetzt wieder seine Pforten: Am kommenden Samstag, dem 25. Juli, gastiert dort die Stuttgarter Oper mit Sommerkonzerten; eine Woche später, am 1. August, kommt dann das Melchinger Lindenhof-Theater mit der Hölderlin-Hommage „Wir sind nichts; was wir suchen, ist alles“, einer Annäherung an „Hyperion“, den einzigen Roman des vor 250 Jahren geborenen Dichters.

Hölderlin im Hochsitz

Das Programm von Oper und Staatsorchester am kommenden Samstag umfasst drei Konzerte für jeweils maximal 99 Besucher. Es beginnt um 12 Uhr mit „Typical Brass“ und Blechbläsern, gefolgt um 14.30 Uhr vom Sitzkissenkonzert „Das Lamm, das zum Essen kam“ für Kinder ab drei Jahren. Den Abschluss bilden um 16.30 Uhr Auszüge aus Opern und Operetten unter dem Motto „Es grünt so grün“. Freier Eintritt nach Anmeldung unter tickets@staatstheater-stuttgart.de.

Ebenfalls umsonst und draußen findet eine Woche später, am 1. August, um 16 Uhr und 19 Uhr die Lindenhof-Lesung von Hölderlins „Hyperion“ statt. Anmeldung unter karten@theater-lindenhof.de.




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