Kulinart Stuttgart Foodtrends und traditionelle Handwerkskunst

Von Ina Johanna Schäfer 

Limoncello aus Apulien, Olivenöl aus Griechenland und Honig aus Sillenbuch: Auf der Kulinart haben rund siebzig Aussteller ihre Produkte präsentiert.

Bei der Kulinart Stuttgart stehen Foodtrends und traditionelle Handwerkskunst im Mittelpunkt. Foto: Andreas Rosar/Fotoagentur-Stuttgart 12 Bilder
Bei der Kulinart Stuttgart stehen Foodtrends und traditionelle Handwerkskunst im Mittelpunkt. Foto: Andreas Rosar/Fotoagentur-Stuttgart

Stuttgart - Pornpim Ampikitpanich ist zum dritten Mal bei der Kulinart dabei. „Wenn man einmal die Herzen der Menschen hier gewonnen hat, kommen sie immer wieder“, sagt sie und lacht. Vor sechs Jahren ist „Pimmi“ wie sie ihre Freunde nennen, aus Thailand nach Stuttgart gezogen. Nach ihrem Studium hat sie Konkrua gegründet: das sind Kochboxen, die vorportionierte Zutaten und Gewürze für traditionelle thailändische Gerichte enthalten. Neben Pimmi haben am Wochenende rund siebzig Händler und Erzeuger bei der Genussmesse Kulinart im Römerkastell ausgestellt.

Speck aus Südtirol, Limoncello aus Apulien und Honig aus Sillenbuch: Schon kurz nach der Eröffnung am Samstagmittag drängten sich die Besucher an den Ständen, tauschten sich mit den Ausstellern aus und probierten die Produkte. Traditionelles Handwerk fanden die Besucher etwa bei Sergio Muto und seinem preisgekrönten Pesto genauso wie bei Imker Peter Pfeifle – beide aus Stuttgart. Neue Foodtrends präsentierten Hersteller wie Buah – das Start-up für gefriergetrocknete Früchte. Die Edelkakao-Schokoladen von Redcat werden von der Bohne bis zur Kuvertüre komplett in Kolumbien produziert. Und schließlich in Pforzheim in Handarbeit in Papier verpackt. Ob Trend oder Tradition: Die Liebe zum Detail hat auch in diesem Jahr die Aussteller der Kulinart vereint.

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