Landtagskandidat Stephan Schwarz verletzt Angriff auf Infostand der AfD in Schorndorf

Der AfD-Landtagskandidat Stephan Schwarz ist in Schorndorf angegriffen worden. Foto: privat

Auf dem Wochenmarkt in Schorndorf haben Antifa-Aktivisten den Stand der AfD attackiert. Der Kandidat Stephan Schwarz, der am Stand war, ist verletzt worden.

Schorndorf - Der Landtagskandidat der AfD im Wahlkreis Schorndorf, Stephan Schwarz, ist am Samstagvormittag bei einem Angriff auf dem Schorndorfer Wochenmarkt verletzt worden. Nach Angaben der Stadtverwaltung musste er mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung in die Rems-Murr-Klinik Schorndorf eingeliefert werden.

 

Die AfD hatte, wie etliche andere Parteien, beim Marktplatz einen Stand mit Informationsmaterial zur Landtagswahl Mitte März aufgebaut. Unter anderem war dort auch Stephan Schwarz als Ansprechpartner. Nach den Angaben der Stadt Schorndorf zerstörten Antifa-Aktivisten den Infostand der AfD, es sei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen.

Im Netzwerk Facebook schreibt die Schorndorfer AfD-Fraktion dazu: „Gegen 9.45 Uhr wurde unser Landtagskandidat Stephan Schwarz von einem Mob der linksextremen Antifa angegriffen, zu Boden gebracht und am ganzen Körper mit Tritten und Stöcken traktiert.“ Angreifer seien „rund 20 Linksextremisten“ gewesen, diese hätten auch die zwei weitere Helfer, darunter den AfD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Braun, attackiert. Der Infostand samt Material sei komplett zerstört worden, ist in dem Beitrag zu lesen.

Matthias Klopfer verurteilt Angriff

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer teilt mit, er verurteile den Angriff auf Stephan Schwarz und seine Unterstützer. Gewalt dürfe nie ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein: „Ich bin bestürzt und entsetzt über den gewalttätigen Angriff auf den Landtagskandidaten der AfD, Stephan Schwarz, und die Zerstörung des Informationsstandes der AfD auf dem heutigen Schorndorfer Wochenmarkt. Ich wünsche Stephan Schwarz gute Besserung und hoffe, dass er schon bald wieder gesund unsere Klinik verlassen kann und ohne weitere Einschränkungen seinen Wahlkampf bis zum 14. März fortsetzen kann.“

Der Oberbürgermeister kündigte an, dass die Stadt alles Notwendige zur Aufklärung beitragen und der Städtische Ordnungsdienst gemeinsam mit der Polizei in den kommenden Wochen alles tun werde, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt und der Landtagswahlkampf ohne Einschränkungen stattfinden könne.

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