Lautstarke Übung für den Katastrophenfall Im Landkreis heulen die Sirenen

Am 19. Dezember geht um 10 Uhr morgens der Übungsalarm los. Foto: dpa/ Horst Pfeiffer
Am 19. Dezember geht um 10 Uhr morgens der Übungsalarm los. Foto: dpa/ Horst Pfeiffer

Nicht erschrecken: Am 19. Dezember ertönt in vielen Kommunen im Landkreis Sirenenalarm. Doch welches Alarmsignal bedeutet eigentlich was?

Ludwigsburg: Susanne Mathes (mat)
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Kreis Ludwigsburg - In fast allen Städten und Gemeinden des Landkreises werden am Donnerstag, 19. Dezember, um 10 Uhr die Sirenen schrillen. So soll getestet werden, ob das Alarmierungsnetz im Katastrophenfall reibungslos funktioniert.

Ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton bedeutet im Ernstfall, dass im betreffenden Gebiet unmittelbare Gefahr besteht oder zu erwarten ist. Lokale und regionale Medien geben in diesem Fall die amtlichen Anweisungen zum richtigen Verhalten bekannt. Ertönt hingegen der einminütige ununterbrochene Dauerton, signalisiert das, dass die akute Gefahr vorüber ist.

Warnen geht auch mit der App

Gemeinden können als Ortspolizei­behörde mit der Sirene ihre Einwohner warnen. Sind mehrere Gemeinden oder ist gar der ganze Landkreis betroffen, wird der Alarm über die Integrierte Leitstelle des Landkreises ausgelöst.

Einige Städte und Gemeinden haben keine Sirenen mehr: Ludwigsburg, Kornwestheim, Korntal-Münchingen, Marbach, Vaihingen, Ditzingen, Freiberg und Oberstenfeld – von Gronau und Prevorst abgesehen – sowie die Bietigheim-Bissinger Ortsteile Bissingen und Untermberg. Eberdingen ist nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen, sondern kann mit seinen Sirenen nur die örtliche Feuerwehr alarmieren. Kommunen ohne Sirenen oder Anbindung ans allgemeine Netz warnen die Bürger über Lautsprecherwagen und die Warn-App Nina (Notfallinformations- und Nachrichten-App) des Bundes.




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