Im Corona-Jahr bieten Liefer- und Abholessen für Gastronomen oft die einzige Einnahmequelle. Hiervon profitiert vor allem eine Plattform: der deutsche Marktführer Lieferando.

Digital Unit: Katrin Maier-Sohn (kms)

Stuttgart - Eine neue Bestellung geht in der Küche ein. Das Gerät, das einem Tablet ähnelt, meldet einmal „Klinsmann“ und einmal „Berbatov“. Abholzeit 13 Uhr. Florian Zschoche wartet. Erst als er ein orangefarbenes E-Bike heranfahren sieht, füllt er zwei Ofenkartoffeln. „Klinsmann“ mit geschmelzten Zwiebeln, Kresse, Käse, Butter, Gurkensalat und einer Kalbsmaultasche. „Berbatov“ mit veganen Zutaten wie Roter Bete, Pilzen, Pesto, Couscous und Nüssen. Er verpackt die Bestellung in biologisch abbaubare Kartons und übergibt sie dem Radfahrer in der Lieferando-Jacke. Der räumt das Essen in einen kofferartigen Rucksack ein und fährt davon. Florian Zschoche hofft, dass der Fahrer zügig an sein Ziel kommt. Er will keine Beschwerde wegen kalten Essens, schließlich ist er auf die Kunden angewiesen.

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