Mercedes-Cup in Stuttgart Marin Cilic besiegt Rudi Molleker – auch Dustin Brown raus

Marin Cilic ist beim Mercedes-Cup eine Runde weiter. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
Marin Cilic ist beim Mercedes-Cup eine Runde weiter. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Aufgrund der parallel laufenden French Open fehlt Alexander Zverev beim Rasen-Auftakt in Stuttgart. Der ehemalige Wimbledon-Finalist Marin Cilic ist hingegen dabei – und sorgt für das Aus von Rudi Molleker.

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Stuttgart - Im Schatten der French Open haben deutsche Tennis-Außenseiter Überraschungen zum Auftakt der Rasensaison in Stuttgart verpasst. Die beiden Wildcard-Inhaber Dustin Brown und Rudi Molleker schieden am Dienstag in der ersten Runde mit erwartbaren Niederlagen aus. Zwei Jahre nach seinem Überraschungserfolg gegen Alexander Zverev verlor der Niedersachse Brown mit 3:6, 6:7 (4:7) gegen den favorisierten Georgier Nikolos Bassilaschwili.

„Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Match. Schade, dass ich den zweiten Satz nicht gewonnen habe. Da hatte ich meine Chancen“, sagte der 36-Jährige. Mit 0:5 lag Brown zurück, ehe er die Nummer fünf der Setzliste vor Probleme stellen konnte.

Brown, bekannt für seine Rastazöpfe und seinen einstigen Sieg gegen den spanischen Topstar Rafael Nadal in Wimbledon, hatte bei der zuvor letzten Stuttgart-Auflage 2019 als Qualifikant überraschend die deutsche Nummer eins Zverev aus dem Turnier geworfen. „Ich habe in den letzten zwei Jahren nicht wirklich viel Tennis gespielt“, sagte er nun mit Blick auf seine Rückenverletzung und die Corona-Krise. In der Weltrangliste ist Brown auf Platz 303 abgerutscht. Wie Molleker kam er dank einer Wildcard ins diesjährige Hauptfeld des mit 618 735 Euro dotierten Stuttgarter Turniers.

Drei Deutsche am Mittwoch im Einsatz

Talent Molleker verlor sein Erstrundenmatch gegen den früheren Wimbledon-Finalisten Marin Cilic 5:7, 3:6. „Bei 5:6 bin ich nervös geworden, zwei leichte Fehler, dann war der Satz schnell weg“, bilanzierte der 20-Jährige. Nach dem lange ausgeglichenen ersten Satz gab der Brandenburger im zweiten Durchgang gleich sein erstes Aufschlagspiel ab. Der erfahrene Kroate Cilic war auch aufgrund seiner 20 Asse zu gut. „Mir macht es Spaß, auf Rasen zu spielen. Es ist anders als alles andere, aber ganz weit gekommen bin ich da noch nie“, bilanzierte Molleker.

Am Mittwoch wollen es Davis-Cup-Spieler Dominik Koepfer, Yannick Hanfmann und Qualifikant Peter Gojowczyk besser machen. Weil parallel die zweite Woche der French Open läuft, war der Teilnehmerkreis für Stuttgart eingeschränkt. Am ersten Hauptfeld-Tag waren nur wenige Zuschauer auf dem Centre Court. Bis zu 500 Besucher sind aufgrund der Corona-Krise maximal zugelassen, darunter Vertragspartner und Gutschein-Inhaber von der ausgefallenen Veranstaltung 2020. In den freien Verkauf gingen keine Karten.

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