Olgaeck in Stuttgart Erneut Wasserrohr in der Stadt geborsten

Von SIR 

Drei Tage, drei geborstene Wasserrohre: Am Freitagnachmittag sprudelte nach einem Wasserrohrbruch das Wasser am Olgaeck in Stuttgart-Mitte. Die Charlottenstraße wurde teilweise überflutet.

Ein geborstenes Wasserrohr am Olgaeck hat am Freitagnachmittag die Charlottenstraße in Stuttgart-Mitte teilweise unter Wasser gesetzt. Foto: www.7aktuell.de | Oskar Eyb 27 Bilder
Ein geborstenes Wasserrohr am Olgaeck hat am Freitagnachmittag die Charlottenstraße in Stuttgart-Mitte teilweise unter Wasser gesetzt. Foto: www.7aktuell.de | Oskar Eyb

Drei Tage, drei geborstene Wasserrohre: Am Freitagnachmittag sprudelte nach einem Wasserrohrbruch das Wasser am Olgaeck in Stuttgart-Mitte. Die Charlottenstraße wurde teilweise überflutet.

Stuttgart-Mitte - Am Freitagnachmittag ist am Olgaeck in der Stuttgarter Innenstadt ein Wasserrohr geborsten. Damit ist es innerhalb von nur drei Tagen in Stuttgart zu drei Wasserrohrbrüchen gekommen, am Mittwoch hatte es gleich zwei davon gegeben (wir berichteten).

Wie die Polizei meldet, kam es gegen 13.30 Uhr an einer Baustelle in der Hohenheimer Straße zu dem Zwischenfall. An der Kreuzung mit der Alexanderstraße werden laut eines Sprechers des Energieversorgungsunternehmens Netze BW GmbH derzeit Wasser- und Gasleitungen erneuert. So sollte am Freitag ein Schieber ausgetauscht werden. Doch als die Arbeiter das alte Teil ausgebaut hatten, kam es zu Druckverschiebungen im Netz und eine Schwachstelle an einem Versorgungsrohr gab nach.

Die Baugrube lief mit Wasser voll, dann bahnte sich das Wasser seinen Weg die Charlottenstraße hinab und in den Stadtbahntunnel. Zu Beeinträchtigungen im Stadtbahnverkehr kam es laut einer Sprecherin der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) jedoch nicht. Auch im Straßenverkehr habe es keine nennenswerten Behinderungen gegeben, so der Polizeisprecher.

Haushalte haben kein Wasser

Mitarbeiter der Netze BW GmbH rückten aus, um den Schaden zu beheben. Gegen 14.10 drehten sie das Wasser ab. Dadurch kam es zu einem großflächigen Druckabfall, der laut dem Sprecher des Unternehmens bis in den Stuttgarter Westen spürbar war. Einige Haushalte hatten nach dem Rohrbruch kein fließendes Wasser mehr. Welche Straßenzüge genau betroffen waren, konnte der Sprecher nicht sagen.

Ab 15 Uhr pumpte das Unternehmen über drei zusätzliche Einspeisepunkte Wasser in die Leitungen, um den Druck langsam wieder aufzubauen. Parallel müssten Hydranten entlüftet werden, so der Netze BW-Sprecher. Im Laufe des Nachmittags sollte sich der Wasserdruck dadurch wieder normalisieren. Gleichzeitig reparierten Arbeiter an der geborstenen Stelle das Versorgungsrohr. "Bis spätestens 21 Uhr sollte diese Baumaßnahme beendet sein", sagte der Sprecher der Netze BW AG.

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