Prozess in Mannheim Polizeibeamter soll Bußgelder in eigene Tasche gesteckt haben

Von red/dpa/lsw 

Unerhörtes soll sich in Mannheim zugetragen haben: Mindestens vier Mal soll er Bußgelder im Hafengebiet kassiert haben. Jetzt steht er vor Gericht.

Ein Beamter der Wasserschutzpolizei kassierte angeblich Bußgelder in bar – und steckte sie ein. Foto: dpa/Stefan Puchner
Ein Beamter der Wasserschutzpolizei kassierte angeblich Bußgelder in bar – und steckte sie ein. Foto: dpa/Stefan Puchner

Mannheim - Ein Beamter der Wasserschutzpolizei Mannheim soll Bußgelder in die eigene Tasche gesteckt haben. Am Montag soll am Amtsgericht Mannheim der Prozess gegen den 50-Jährigen wegen des Verdachts der veruntreuenden Unterschlagung in vier Fällen beginnen.

Der unter anderem für die Überwachung des Schwerlastverkehrs im Hafengebiet Mannheim zuständige Mann hat laut Anklage Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und Bußgelder in bar gegen Quittung erhoben. Diese Einnahmen habe er nicht bei der zuständigen Kasse des Polizeipräsidiums Mannheim eingezahlt, sondern für sich behalten. Der Schaden wird auf 2300 Euro beziffert.