Radsportverein Stuttgart-Vaihingen Qual der Wahl bei der Vaihinger Fahrradbörse

Von Götz Schultheiss 

Bei der Radbörse des Radsportvereins Stuttgart-Vaihingen sind mehr als 100 Ehrenamtliche im Einsatz gewesen. Der Andrang war groß, die Warteschlange dank eines neuen Systems aber dennoch kurz.

Der Radsportverein Stuttgart-Vaihingen hat bei der Börse 2017 mehr als 1150 Drahtesel verkauft. Foto: Götz Schultheiss
Der Radsportverein Stuttgart-Vaihingen hat bei der Börse 2017 mehr als 1150 Drahtesel verkauft. Foto: Götz Schultheiss

Vaihingen - Ein Mountainbike, etwas Komfortables für die Stadt oder doch ein echtes Rennrad? Bei der Vaihinger Fahrradbörse am Sonntag standen Tausende von Gästen vor der Qual der Wahl. Strahlendes Frühlingswetter hatte sie schon am frühen Morgen in Scharen an die Österfeldhalle gelockt. „Es läuft super, der Platz ist wegen des idealen Wetters voll“, sagte Charly Liebemann, Vorsitzender des veranstaltenden RSV, von dessen rund 330 Mitgliedern knapp hundert im Einsatz waren.

85 Prozent der angebotenen Räder sind verkauft

Der Erfolg für den Verein stehe auch in diesem Jahr wieder fest: „Ich denke, dass wir wieder deutlich über 1000 Räder verkaufen“, sagte er am Samstagmorgen. Am Abend war klar: 85 Prozent der angebotenen Räder sind verkauft worden, das sind insgesamt 1153 – ungefähr dieselbe hohe Zahl wie in den vergangenen Jahren. Die Preisspanne bewegte sich von zehn Euro bis zu mehreren tausend Euro. „Unser Spitzenreiter war ein spezielles Zeitfahrrad für 4250 Euro, eine reine Rennmaschine. Eine normale Radtour ist nicht schön damit“, sagte Charly Liebemann. Auf die langen Schlangen in den vergangenen Jahren habe der Verein reagiert: „Wir haben computerunterstützte Annahmeplätze eingerichtet. Dadurch ist der ganze Ablauf flotter geworden und die Leute mussten deshalb nicht mehr so lange anstehen wie früher.“

Sonderthemen