Rechnungshof empfiehlt dem Land Ausländische Studierende sollen höhere Gebühren zahlen

Aktuell liegen die Gebühren für Studierende, die nicht aus der EU kommen, bei 1500 Euro je Semester. (Symbolbild) Foto: dpa/Stefan Puchner
Aktuell liegen die Gebühren für Studierende, die nicht aus der EU kommen, bei 1500 Euro je Semester. (Symbolbild) Foto: dpa/Stefan Puchner

Studierende aus dem Ausland sollen künftig höhere Studiengebühren zahlen, zumindest empfiehlt dies der Rechnungshof dem Land Baden-Württemberg.

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Stuttgart/Baden-Baden - Der Rechnungshof empfiehlt dem Land eine Erhöhung der Studiengebühren für Studierende aus dem Ausland. In einem Prüfbericht werde eine Anpassung „alle fünf Jahre an die Kostenentwicklung“ beginnend mit dem Wintersemester 2022/23 empfohlen, berichtete das „Badische Tagblatt“ (Dienstag). Aktuell liegen die Gebühren für Studierende, die nicht aus der EU kommen, bei 1500 Euro je Semester. Der Rechnungshof bestätigte die Existenz des Berichts, wollte sich aber nicht weiter dazu äußern. Die Empfehlung liege derzeit bei den Hochschulen und dem Wissenschaftsministerium, die dazu nun Stellung nehmen könnten.

Dem Zeitungsbericht zufolge sehen die Prüfer die Studiengebühren „als einen bescheidenen Beitrag zu den Kosten eines jeden Studienplatzes, für den das Land je nach Fachrichtung ein Mehrfaches aufwendet“. Der Rechnungshof rate zudem dazu, den Verwaltungsaufwand zu begrenzen und Ausnahmen sorgfältiger zu prüfen.

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