„Ritter-Sport“ und der Schoko-Streit Richter fällen Urteil im nächsten Jahr

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Im Streit um einen Aromastoff in „Ritter-Sport“-Schokolade wird es erst im nächsten Jahr ein Urteil geben. Das Münchner Landgericht verschob am Montag den ursprünglich für den Nachmittag geplanten Verhandlungstermin auf den 13. Januar.

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München - Im Streit um einen Aromastoff in „Ritter-Sport“-Schokolade wird es erst im nächsten Jahr ein Urteil geben. Das Münchner Landgericht verschob am Montag den ursprünglich für den Nachmittag geplanten Verhandlungstermin auf den 13. Januar. Dann soll die Entscheidung verkündet werden, wie das Gericht mitteilte.

Die Stiftung Warentest hatte in einem Test kritisiert, die Kennzeichnung des Aromastoffes Piperonal als natürlich sei irreführend. Dagegen hatte Ritter Sport im November eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dagegen hat dann die Stiftung Warentest Einspruch eingelegt, der nun Gegenstand des Prozesses ist.

Am Freitag hatten die Richter neun Stunden verhandelt. Den Vorschlag des Gerichts zu einem Vergleich lehnten Ritter Sport und Stiftung Warentest ab. Der Streitwert des Verfahrens liegt bei 500.000 Euro.

Der Aromastoff Piperonal kann natürlich gewonnen, aber auch chemisch hergestellt werden. Ritter Sport stellt sich auf den Standpunkt, dass es sich um ein natürliches Aroma handele und beruft sich dabei auf eine Garantieerklärung des Aromenherstellers Symrise.

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