Ruf nach einem Transparenzgesetz Behörden sollen (fast) alles offenlegen

Das Papierzeitalter ist  in der öffentlichen Verwaltung zwar noch nicht zu Ende, doch die Digitalisierung wird  auch hier Fortschritte machen – eine gute Gelegenheit, sämtliche Vorgänge auf einer Plattform zu veröffentlichen, meinen die Befürworter eines Transparenzgesetzes. Foto: dpa/Martin Schutt
Das Papierzeitalter ist in der öffentlichen Verwaltung zwar noch nicht zu Ende, doch die Digitalisierung wird auch hier Fortschritte machen – eine gute Gelegenheit, sämtliche Vorgänge auf einer Plattform zu veröffentlichen, meinen die Befürworter eines Transparenzgesetzes. Foto: dpa/Martin Schutt

Die Landesverbände von Nabu, Mehr Demokratie und Transparency Deutschland wollen, dass Bürger leichter an Informationen von öffentlichen Stellen gelangen. Landesdatenschützer Stefan Brink unterstützt den Appell an die neue Koalition.

Politik/Baden-Württemberg : Arnold Rieger (ari)
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Stuttgart - Bürgerbeteiligung und Transparenz sind eigentlich politische Kernanliegen der Grünen. Umso mehr verwundert es den Landesvorsitzenden des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), Johannes Enssle, dass viele Behörden noch immer mit Umweltinformationen knausern. Bei Bauprojekten zum Beispiel seien Gutachten zum Artenschutz häufig geheime Kommandosache, deren Weitergabe erst mühsam erstritten werden muss, sagt der Nabu-Chef: „Wir wünschen uns, dass Umweltdaten und andere Sachverhalte proaktiv öffentlich gemacht werden.“

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