Schmotziger Donnerstag bei den Leonberger Waldhexen Party mit vielen gern gesehenen Gästen

Gern gesehene Gäste in der Sonne: Die Musikerinnen und Musiker des Schalmeienzugs. Foto: Simon Granville

Am Schmotzigen Donnerstag hatten die Leonberger Waldhexen in „ihr“ Gasthaus Sonne eingeladen. Die Fete ist nur ein kleiner Teil eines wahren Mammutprogramms bis zum Pferdemarkt-Dienstag.

Leonberg: Marius Venturini (mv)

Auf einmal hat Andreas Beißwenger festgestellt: Da hält irgendwo ein Bus. Und in der Tat: Die Gesellschaft Engelberg hatte sich einen solchen besorgt und war damit den gesamten Schmotzigen Donnerstag über unterwegs. Die letzte Station der Leonberger Karnevalisten: Das Gasthaus Sonne, in dem die Waldhexen ihre Party zum Altweiberfasching veranstalteten. „Es war wie ein großes Treffen“, berichtet Oberhexe Beißwenger, „auch die Strudelbachhexen aus Flacht und der Schalmeienzug der Feuerwehr waren da.“ Es sei ein gelungener Start in die heiße Phase der diesjährigen Kampagne gewesen.

 

Ein ganz spezielles Jahr in Sachen Fasnet und Pferdemarkt

Und das ist in diesem speziellen Jahr gar nicht so einfach – wenn Pferdemarkt und Fasnet auf denselben Zeitraum fallen. Aber trotz der Tatsache, dass der eine oder die andere am Freitag eben keinen freien Tag hatte, sei es in der Sonne ein gut besuchtes Fest gewesen. Zwar seien außer den Hästrägern und „professionellen“ Karnevalisten nur wenige komplett verkleidet erschienen. „Aber zumindest eine Wommy Wonder habe ich gesehen“, so Beißwenger und lacht. Die Stimmung sei super gewesen, die Musik eine gute Mischung aus Party-Hits, Pop und Rock. Und auch der Umsatz an der Bar stimmte.

Um kurz vor 2 Uhr sei er zuhause gewesen. „Das war dann auch okay, man muss ja in diesem Jahr ganz besonders mit den Kräften haushalten“, so Beißwenger. Zumal es für die Waldhexen am Freitagmorgen um 9 Uhr schon weiterging. Sie besuchten einige Kindergärten. Als erstes schaute eine Delegation im Clara-Grunwald-Kindergarten am Krankenhaus vorbei. Danach ging es weiter in die Turnhalle der Spitalschule, wo für Kinder ein Faschings-Bewegungs-Parcours aufgebaut war. Danach folgte die Station am benachbarten Kinderhaus und schließlich zum Abschluss die Visite im Halden-Kinderhaus im Haldengebiet. Und danach ging es für Beißwenger schon wieder in die Sonne. Dort trafen sich die Hexen am Freitag um 18 Uhr erneut, eine Stunde später ging die nächste Fete los – nach der Party ist bekanntlich vor der Party.

Straffes Programm für die Leonberger Hexen

Auch am Samstag öffnete das altehrwürdige Gasthaus erneut seine Türen. Erst am Sonntag gab es einen Tag zum Verschnaufen, an diesem Rosenmontag geht’s weiter. Und wie! Um 14.30 beginnt in der Sonne der Kinderfasching, den die Waldhexen zum ersten Mal überhaupt ausrichten. Es gibt Spiele, eine Kinderdisco und die „Waldhexe zum Anfassen“ – sprich, die Mitglieder der Zunft erklären den kleinen Gästen, aus was denn eigentlich so eine Maske und so ein Häs gemacht sind und wer da überhaupt drinsteckt. Es gibt Muffins, Kuchen und Getränke, eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei. Gegen 17 Uhr ist für die Jugend schließlich Feierabend, um 19 Uhr übernehmen dann wieder die Erwachsenen in Sachen Feiern.

Und am Dienstag? Da ist in der Sonne dann wieder Ruhe eingekehrt. Die Waldhexen haben anderes zu tun: Sie laufen natürlich beim großen Pferdemarkt-Festumzug mit. Der startet bekanntlich um 14 Uhr. Und am Aschermittwoch ist dann sowieso alles vorbei.

Information Wer sich informieren möchte, kann das am besten im Internet unter: www.leonberger-waldhexen.de tun. Kurzfristige Infos zum Kinderfasching und Videos von den diversen Partys gibt es auch auf der Facebookseite der Zunft.

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