Die Frage, wie es mit einer weiterführenden Schule auf dem Steinenberg-Gelände weitergeht, beschäftigt die Hedelfinger seit einem Jahrzehnt. Die Gründung des Fördervereins Schulcampus Hedelfingen hatte wieder Schwung ins Projekt gebracht. Im Rahmen eines vom Verein unterstützten Wettbewerbs zeigten Studierende Ideen auf, wie ein künftiger Campus als Ergänzung zum bestehenden Schulzentrum aussehen könnte. Seit einigen Monaten herrscht jedoch Stillstand. In der Hauptversammlung diskutierten die Mitglieder über den besten Weg zum Gymnasium auf dem Steinenberg. Zusätzlich zu den beiden Rektoren, Jürgen Sauer vom Wirtemberg-Gymnasium und Matthias Hagen von der Steinenberg-Grundschule, hatte der Verein den Stadtrat Vittorio Lazaridis, Abteilungsleiter im Kultusministerium, als Experte eingeladen. Lazaridis skizzierte die Voraussetzungen zur Gründung einer Außenstelle sowie als Alternative die Neugründung eines Gymnasiums. Das Schulamt favorisiert bisher eine Außenstelle eines bestehenden Gymnasiums, am liebsten des Wirtemberg-Gymnasiums. Die Diskussion zeigte aber, dass für ein Gymnasium auf dem Steinenberg der Weg über eine Außenstelle kaum realisierbar erscheint. Sinnvoller – und nachdrücklich unterstützt – ist eine Neugründung.
Informatik als Schwerpunkt
„Jetzt ist der Weg klar und wir werden unseren Beitrag dazu leisten, dass die Stadt als Schulträger die Weichen zum neuen Hedelfinger Gymnasium richtig stellt“, so Vorstand Paul Wurm. Dabei soll das neue Hedelfinger Gymnasium nicht in Konkurrenz zu bestehenden treten, sondern das Angebot ergänzen. „Der Förderverein strebt für Hedelfingen ein Mint-Profil mit den Schwerpunkten Informatik, Künstliche Intelligenz und Robotik an“, so Vorstand Roger Schenk.