Anschlag in Straßburg Polizei analysiert Lage auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt

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Nach dem Terroranschlag auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt analysiert auch die Stuttgarter Polizei die Sicherheitslage. Müssen neue Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden?

Mit Maschinenpistolen und Barrieren wird der Stuttgarter Weihnachtsmarkt geschützt. Foto: 7aktuell 8 Bilder
Mit Maschinenpistolen und Barrieren wird der Stuttgarter Weihnachtsmarkt geschützt. Foto: 7aktuell

Stuttgart - Auch in Stuttgart stellt man sich nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Straßburg die Frage: Müssen die Sicherheitsvorkehrungen verschärft werden? Die Polizei werde die Lage „analysieren und die Erkenntnisse in die Planung einfließen lassen“, sagte ein Sprecher am Mittwochmorgen. Allerdings sei der Sicherheitsstandard schon sehr hoch: „Wir sind unverändert stark präsent rund um den Weihnachtsmarkt.“

Hohe Standards seit dem Anschlag in Berlin

Die Standards sind jene, die nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016 eingeführt wurden: Die Polizei ist nicht nur mit uniformierten und zivilen Streifen auf dem Markt unterwegs. An den Eingängen sind Streifen mit Maschinenpistolen positioniert. Zudem hat die Stadt nach dem Berliner Anschlag, bei dem ein islamistisch motivierter Terrorist mit einem Lastwagen in die Menge zwischen die Buden gefahren war, an den Zufahrten zum Marktbereich Betonsperren aufgestellt, die das Durchfahren verhindern sollen.

„Wir sind gut aufgestellt und waren das auch schon vor dem jüngsten Anschlag“, sagt der Polizeisprecher. Das bedeute aber nicht, dass die Maßnahmen und die Einsatzstärke nicht überprüft werden. Nach einem Ereignis wie dem jüngsten Anschlag würde man auf jeden Fall alles überprüfen und gegebenenfalls anpassen. „Außerdem trainieren unsere Kollegen den Einsatz für exakt diese Szenarien“, fügt der Sprecher hinzu.

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