Sommer in Deutschland Sechs skurrile Gadgets gegen die Hitze

Von mer 

Handventilatoren und Fächer kennt wohl jeder. Wir zeigen Ihnen sechs Gadgets, die die Hitze erträglicher machen – und die Sie vermutlich noch nicht gesehen haben.

Bei der großen Hitze ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. (Symbolbild) Foto: dpa
Bei der großen Hitze ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. (Symbolbild) Foto: dpa

Stuttgart - Die aktuelle Hitzewelle macht vielen zu schaffen. Während sich Nationalspieler in der Vergangenheit in die Eistonne gelegt haben, behelfen sich andere mit Klimaanlagen und kühlem Wasser. Doch wie immer gilt: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Denn auch technisch lässt sich Abhilfe schaffen: Hier folgen sechs skurrile Gadgets, um die aktuellen Temperaturen besser zu ertragen.

„Slushy Mug“

Insbesondere für die jüngere und junggebliebene Zielgruppe ist dieses Gadget gedacht. Für 24 Stunden den leeren Becker in die Tiefkühltruhe stellen, Getränk einfüllen und in wenigen Minuten soll ein geeistes Getränk entstehen. Zumindest in der Theorie. Nutzer bemängeln, dass ein eingefülltes Getränk eher 30 Minuten braucht, um zum „Slush“ zu werden. Die bessere Alternative zum Becher ist wahrscheinlich, Sirup und Eiswürfel zusammen in einen Standmixer zu geben.

Ventilator-Jacke

Standen Sie nicht schon immer vor dem Problem, im Sommer trotz tropischer Hitze eine Jacke tragen zu wollen? Nein? Wir auch nicht. Dennoch hat der japanische Elektrowerkzeug-Hersteller Makita genau dafür eine Lösung parat. Mit einer Ventilator-Jacke können Sie ungeachtet des Wetters ein modisches Statement setzen. Außerdem im Gesamtpaket enthalten: zwei USB-Ports und abnehmbare Ärmel. Der Juli kann kommen.

Nackenband-Ventilator

Dieses Gadget ist laut der Beschreibung der Traum eines jeden Leistungssportlers: „Dieser Sportfan verfügt über zwei Windköpfe, mit denen die Richtung um 360 Grad eingestellt werden kann.“ Es ist zwar nicht unbedingt garantiert, dass diese Art von Fan bis auf ein wenig Abkühlung weitere Unterstützung bei sportlichen Wettkämpfen liefert, für heiße Sommertage ist dieses Gadget aber auch für Träger abseits des professionellen Sports geeignet. Denn laut der Beschreibung verbessert sich beim Tragen automatisch das persönliche Erscheinungsbild: „Mit dem neuen Nackenbügeldesign sehen Sie so cool aus.“

Kühlende Kleidung für Mensch und Tier

Sowohl für Menschen als auch für Tiere gibt es Kleidung, die ihren Träger mit Verdunstungskälte kühlen soll. Zunächst wird der Stoff mit Wasser „aufgeladen“ und oberflächlich getrocknet. Im Inneren werden Wassermoleküle festgehalten, die durch die Körperwärme verdunsten und den Träger dadurch kühlen. Westen aus dem Material könnten auch bald in Stuttgart präsent sein: Die Stadt hat für ihre Mitarbeiter einige Exemplare bestellt.

Bierhöhle

Wie sollte es anders sein – eine deutsche Erfindung. Nach dem Ausheben eines tiefen Lochs im eigenen Garten, können Sie ihr Bier mit diesem sogenannten „Erdlochkühler“ veredeln. Kein ordinärer (Bier-)Kühlschrank, stattdessen im wahrsten Sinne des Wortes zurück zu den Wurzeln. Es wird empfohlen, den Deckel nicht zu vergessen.

Bett-Kühlauflage

Zumindest Bewohner einer Dachgeschosswohnung kennen das Problem: Zimmer und Bett heizen sich im Sommer auf, sodass man darin ähnlich gut schlafen kann wie im Subtropenhaus der Wilhelma. Helfen soll eine Matratzenauflage: Auf Wunsch wird eingefülltes Wasser so heruntergekühlt, dass sich das Einschlafen angenehmer gestaltet. Nutzer kritisieren allerdings ausgerechnet den nur sehr geringen Kühlungseffekt. Vermutlich sind daher weiterhin feuchte Handtücher eine effektivere Methode gegen die Sommerhitze.