Sorgenkind Pablo Maffeo vom VfB Stuttgart Deutliche Worte von Markus Weinzierl

Von gp 

Was hat Pablo Maffeo nur verbrochen, dass er beim VfB Stuttgart auf keinen grünen Zweig kommt? Trainer Markus Weinzierl bringt etwas Licht ins Dunkel.

Markus Weinzierl (li.) hält nicht länger an Pablo Maffeo fest Foto: Baumann
Markus Weinzierl (li.) hält nicht länger an Pablo Maffeo fest Foto: Baumann

Stuttgart - Spätestens seit den Aussagen von Präsident Wolfgang Dietrich dürfte auch dem Letzten klar geworden sein, dass der Zehn-Millionen-Euro-Einkauf Pablo Maffeo keine Zukunft mehr beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart haben wird. Der 70-Jährige hatte die Verpflichtung des Spaniers als „Flop“ bezeichnet. Dieser stehe „komplett quer im Stall“, sagte Dietrich und zeigte sich zugleich zuversichtlich, den Abwehrspieler in der bis Donnerstag laufenden Transferperiode noch abgeben zu können.

Hier geht es zum VfB-Transferticker

Ein teures Missverständnis also. Nur: Was ist bloß schiefgelaufen mit Maffeo und dem VfB? Trainer Markus Weinzierl fand am Montag deutliche Worte in Richtung des Spielers: „Er bringt keine hundertprozentige Leistungsbereitschaft mit. Aber die brauchen wir im Kampf gegen den Abstieg. Wir brauchen Spieler, die sich mit der Aufgabe und dem Verein identifizieren.“ Offenbar nicht so Maffeo. Statt sich im Training aufzudrängen, würde der 21-Jährige „immer von Vereinswechsel reden“, so Weinzierl. Und weiter: „Ich habe ihn ein, zweimal ermahnt – aber jetzt nicht mehr.“

Keine Leistungsbereitschaft, keine Identifikation

Das Kapitel scheint abgeschlossen. Fragt sich nur, wo der Weg der einstigen Pep-Guardiola-Empfehlung von Manchester City hinführt. „Alles noch offen“, erklärte Sportvorstand Michael Reschke am Montag. Falls es mit einem Wechsel nicht klappt, ist für Anfang Februar ein Gespräch anberaumt. „Dann werden wir ihn einnorden“, sagte Reschke nach der 1:4-Niederlage beim FC Bayern München dem TV-Sender „Sky“.