Spektakulärer Transfer beim VfB Stuttgart Der Ginczek-Didavi-Tausch steht bevor

Von red 

Noch sind die Verhandlungen nicht zu einem Ende gebracht. Viel deutet aber darauf hin, dass schon bald ein spektakulärer Spielertausch zwischen dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart über die Bühne geht.

Daniel Didavi (re.) und Timo Baumgartl: in der kommenden Saison wieder Teamkollegen beim VfB Stuttgart? Foto: Getty
Daniel Didavi (re.) und Timo Baumgartl: in der kommenden Saison wieder Teamkollegen beim VfB Stuttgart? Foto: Getty

Stuttgart - Daniel Ginczek von Stuttgart nach Wolfsburg – und Daniel Didavi von Wolfsburg nach Stuttgart? Dieser spektakuläre Tausch innerhalb der Fußball-Bundesliga bahnt sich gerade an. Noch sind nach Informationen unserer Redaktion nicht alle Details zwischen den Vereinen geklärt, die Chance, das diese beiden Wechsel zustande kommen, ist aber sehr hoch.

Daniel Ginczek würde demnach den VfB Stuttgart nach vier Jahren in Richtung Niedersachsen verlassen – trotz eines Vertrags bis 2020. Dem oft verletzten Stürmer – er bestritt für den VfB lediglich 72 Bundesligaspiele – bietet sich beim VfL die Chance auf einen längerfristigen und deutlich besser dotierten Vertrag. Was für den 27-Jährigen nicht unerheblich ist. Seine Krankenakte ist schließlich dick: Zwei Kreuzbandrisse und ein Bandscheibenvorfall musste er schon auskurieren.

Hier geht es zu unserem VfB-Transferticker

Ginczek soll einige Millionen Euro bringen

Erstmals hatte Ginczek in der Rückrunde der vergangenen Saison über einen längeren Zeitraum ohne Probleme mitwirken können und leistete einen wertvollen Anteil an der Stuttgarter Erfolgsserie. Auch deshalb liegt die Ablöseforderung des VfB nach wie vor im zweistelligen Millionenbereich – unabhängig von der Personalie Daniel Didavi.

Der machte seit seinem Abschied vom VfB im Sommer 2016 nie einen Hehl daraus, dass er sich in Stuttgart weiter heimisch fühlt. Schon vor dem Abstieg hatte er damals seinen Wechsel nach Wolfsburg verkündet, erfüllt haben sich seine Hoffnungen beim VW-Werksclub nicht. Statt international für Furore zu sorgen, spielte Didavi mit den Wölfen zweimal gegen den Abstieg – und musste auch zweimal in die Relegation. Seine persönliche Bilanz in der vergangenen Saison klingt immerhin vernünftig. Der zentrale offensive Mittelfeldspieler erzielte in 30 Bundesligaspielen neun Treffer und bereitete sechs weitere Tore vor. Aber auch ihn begleitete eine Krankengeschichte durch seine bisherige Karriere.

Didavi könnte eine Lücke füllen

Diese stand nach einem Knorpelschaden im Knie sogar auf der Kippe, die medizinische Abteilung in Stuttgart weiß also um die gesundheitlichen Risiken einer erneuten Verpflichtung des 28-Jährigen. Wohl nirgendwo anders kennt man das lädierte Knie Didavis so gut wie beim VfB.

Die frühere Nummer zehn des VfB könnte die Lücke im kreativen Bereich füllen, die im Kader für die neue Saison noch klafft. Spielerisch soll es in der Stuttgarter Offensive im zweiten Jahr nach dem Aufstieg schließlich voran gehen. Didavi, der in Wolfsburg noch einen Vertrag bis 2021 besitzt, müsste deutliche finanzielle Abstriche machen bei einem Wechsel zum VfB – dazu ist er aber wohl bereit, da er unbedingt zurück nach Stuttgart möchte.

Bleibt die Frage, ob der VfB nach einem wahrscheinlichen Ginczek-Abgang noch einen Stürmer verpflichtet. In Chadrac Akolo und Anastasios Donis stehen neben Mario Gomez noch zwei weitere Angreifer im Kader.

Demnächst über die Bühne gehen könnte auch der Wechsel von Gonzalo Castro von Borussia Dortmund zum VfB.




Unsere Empfehlung für Sie