Stiftung Ruoff Voller Stolz auf eine besondere Galerie

Die aktuelle Ausstellung widmet sich HAP Grieshaber. Foto: Michael Steinert
Die aktuelle Ausstellung widmet sich HAP Grieshaber. Foto: Michael Steinert

Die Stiftung Ruoff zeigt jetzt Werke von HAP Grieshaber. Die Stadt Nürtingen wertet die Einrichtung als eine Erfolgsgeschichte.

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Nürtingen - Reizvolle Räumlichkeiten in der Villa Pfänder, ein nach wie vor aktuelles Lebenswerk des 1986 gestorbenen Künstlers Fritz Ruoff, engagierte Ehrenamtliche, die Stadt als Treuhänderin im Hintergrund und Hildegard Ruoff selbst, die auch mit 100 Jahren noch die Fäden in der Hand hält – das sind laut der Kulturbürgermeisterin Annette Bürkner die Erfolgsfaktoren für die Ruoff Stiftung in der Nürtinger Schellingstraße 12.

Jedes Jahr kommen 2000 Besucher

Vor 16 Jahren gegründet, hat die Galerie beim Besucherzuspruch und beim Renommee mit der Zeit deutlich zugelegt. Seit Beginn der Ausstellungstätigkeit haben sich die Besucherzahlen auf zuletzt gut 2000 pro Jahr verdoppelt. „Es ist an der Zeit, dass wir über die Erfolgsgeschichte berichten“, sagte Annette Bürkner in der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses. „Mit der Ruoff Stiftung haben wir in Nürtingen einen ganz besonderen Kunstschatz, auf den wir stolz sein können und um den uns andere beneiden.“

Maßgeblichen Anteil am Erfolg habe auch Nikolai B. Forstbauer. Der Titelautor der Stuttgarter Nachrichten steht Hildegard Ruoff seit fünf Jahren als Kurator zur Seite. Der Kunstwissenschaftler sei in der Szene bestens vernetzt und „ein Riesenglücksfall für uns“, so Annette Bürkner.

HAP Griesbers Werke im Dialog mit denen von Fritz Ruoff

Ganz aktuell hat am Sonntag jetzt die Ausstellung „Wurzeln ist auch Wanderschaft“ eröffnet, die HAP Grieshaber gewidmet ist. Zu sehen sind Werke des Künstlers im Dialog mit Ruoff-Arbeiten der späten 1940er und frühen 1950er-Jahre. Wie schon 2016 mit Giorgio Morandi, 2017 mit Anton Stankowski und 2018 mit Ernst Barlach zeige die Stiftung 2019 erneut eine herausragende Künstlerposition der Moderne, wirbt die Stadt.

Die Ausstellung dauert bis zum 19. Januar ist donnerstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr in der Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung, Schellingstraße 12 zu sehen. Der Eintritt ist frei.




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