Straßenausbau in Hemmingen Die Wege von der Ortsmitte zur Hälde werden besser

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Der Straßenausbau am Westrand des Neubaugebiets geht weiter. Der Gröninger Weg ist im Herbst dran. Dafür wird eine Notfalldurchfahrt für einige Wochen geöffnet.

Die Eisenbahnstraße ist in Richtung Hälde (Foto links, im Hintergrund) schon fertig, der Gröninger Weg (Foto rechts) soll vom Bahnübergang bis zur Eisenbahnstraßeim Sommer  noch ausgebaut werden. Foto: factum/Bach
Die Eisenbahnstraße ist in Richtung Hälde (Foto links, im Hintergrund) schon fertig, der Gröninger Weg (Foto rechts) soll vom Bahnübergang bis zur Eisenbahnstraßeim Sommer noch ausgebaut werden. Foto: factum/Bach

Hemmingen - Die Eisenbahnstraße ist fertig, nach der Erntezeit sollen die Bagger im Gröninger Weg auffahren. Auch diese Straße dient künftig dazu, den Weg in das Neubaugebiet Hälde in Hemmingen zu erleichtern. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung die Arbeiten vergeben.

Kosten wird das Projekt zwischen 280 000 und 300 000 Euro, diese Summe finanziert die Gemeinde. Nach der Ausschreibung kommt es billiger als zunächst gedacht; die Gemeindeverwaltung hatte eine höhere Summe eingeplant. Der Gröninger Weg erhält unter anderem einen Gehweg, dieser soll auf der südlichen Seite angelegt werden, wie in der Eisenbahnstraße schon geschehen. Unter der Fahrbahn wird eine Wasserleitung neu verlegt. Als auszubauende Strecke wurden die rund 100 Meter zwischen der Hochdorfer Straße und der Einmündung der Eisenbahnstraße vorgesehen. Der Abwasserkanal müsse nicht erneuert werden, hieß es im Gemeinderat, er sei noch in einem guten Zustand.

Während der Bauzeit, die von Sommer bis Spätherbst dauern soll, sind verschiedene Zwischenlösungen vorgesehen. So soll zum einen die Straße nicht komplett in der vollen Breite gesperrt werden, sondern immer ein so breiter Streifen bleiben, dass ein Radfahrer und ein Erwachsener mit Kinderwagen aneinander vorbeikommen – also laut dem Bürgermeister Thomas Schäfer anderthalb bis zwei Meter.

Durchfahrt für einige Wochen möglich

Das zweite Interim betrifft die Eisenbahnstraße. Dort ist in den vergangenen Monaten die Fahrbahn ausgebaut worden, sodass die Durchfahrt zur Hälde möglich ist – für Radfahrer jederzeit, ebenso für Notfalleinsätze. Auch ein Gehweg kam dazu. Die ständige Durchfahrt ist aber nicht erlaubt, sie wird mit Pollern gesperrt. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst können die Poller aufschließen und sich so den kürzesten Weg zu einer Notfall- oder Unglücksstelle sichern. Dieses Vorgehen war im Verkehrskonzept für das Gebiet Hälde vorgesehen, nachdem die angestrebte Nordrandstraße abgelehnt worden war.

Während der Bauzeit im Gröninger Weg soll für Autos die Durchfahrt zur Hälde durch die Eisenbahnstraße geöffnet sein. Später sollen die Poller wieder geschlossen werden und die Autofahrer den Weg durch den ausgebauten Gröninger Weg nehmen – also außenherum, damit nicht der ganze Verkehr durch die Eisenbahnstraße geht.

Die Kosten des Ausbaus der Eisenbahnstraße müssen zum Teil die Anwohner übernehmen. Laut dem Bürgermeister kommen auf die Grundstückseigentümer Forderungen zu, die bis zu „niedrigen fünfstelligen Beträgen“ reichen können. Thomas Schäfer: „Jeder, der dort wohnte, wusste das.“ Die geschätzten Beträge habe man den Anwohnern bereits mitgeteilt, abgerechnet sei aber noch nicht.




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