Stuttgarter Kickers Abwehr glückt Generalprobe

Winkt ein Einsatz in der Anfangsformation: David Müller (li.) und Alwin Komolong, die auch im Testderby gegen den VfB Stuttgart (hier im Zweikampf mit Daniel Gincezk) ein gutes Spiel machten. Foto: Baumann 2 Bilder
Winkt ein Einsatz in der Anfangsformation: David Müller (li.) und Alwin Komolong, die auch im Testderby gegen den VfB Stuttgart (hier im Zweikampf mit Daniel Gincezk) ein gutes Spiel machten. Foto: Baumann

Vier Neuzugänge werden beim Regionalligastart der Stuttgarter Kickers wohl in der Anfangsformation stehen. Doch endgültig festlegen will sich Trainer Tomasz Kaczmarek erst nach den letzten Trainingseindrücken.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Oberhausen/Stuttgart - Tomasz Kaczmarek war zufrieden: „Wir haben viele Dinge gut umgesetzt“, sagte der Trainer des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers nach dem 0:0 am Sonntag bei Rot-Weiß Oberhausen. Es war der letzte Test vor dem Punktspielstart an diesem Samstag (14 Uhr/Gazistadion) gegen Wormatia Worms. Und vor allem der Hintermannschaft ist die Generalprobe geglückt.

Vier Neue dürften in der Anfangself stehen

„Immer wenn wir mit unsere A-Elf gespielt haben, haben wir wenig Chancen zugelassen“, blickte Kaczmarek auf die Vorbereitungsspiele zurück. Zu diese „A-Elf“ gehören in Torwart Christian Ortag, den Innenverteidigern Daniel Döringer und Alwin Komolong sowie Mittelfeldspieler Maurice Hirsch vier Neuzugänge. Als Kaczmarek am Freitag beim Bonner SC mit der „B-Elf“ begann, setzte es eine 1:3-Niederlage, das Kickers-Tor erzielte Offensivmann Jesse Weißenfels. Was beide Partien gegen die robusten West-Regionalligisten gemeinsam hatten: In Tornähe fehlte den Blauen die Effizienz. „Wir waren im letzten Drittel nicht gefährlich, nicht explosiv genug“, kritisierte der Coach. Genau in diesem Bereich liegt der Schwerpunkt der Trainingsarbeit von diesem Dienstag an bis zur Saisonpremiere am Samstag.

Blank überzeugt rechts in der Viererkette

Es herrsche „guter Konkurrenzkampf“, meint Kaczmarek. Was die Anfangsformation für die Partie gegen Worms betrifft, will er sich erst nach den letzten Trainingseindrücken endgültig festlegen. Sehr gute Karten, als rechter Verteidiger zum Einsatz zu kommen, hat Nico Blank. „Er spielt diese Position exzellent“, lobt der Trainer den 20-Jährigen, der bisher hauptsächlich im zentralen defensiven Mittelfeld am Ball war. Neuzugang Robin Garnier werde von Woche zu Woche besser, brauche aber noch ein bisschen, um sich an die Taktik zu gewöhnen.

Das größte Gerangel um die Startelfplätze gibt es im zentralen Mittelfeld. Blank ist schon in die Abwehrkette ausgewichen, nun herrscht „ein sehr enger Dreikampf“ (Kaczmarek) zwischen David Müller sowie den Neuen Maurice Hirsch und Edwin Schwarz. „Ich bin sehr froh, dass wir auf dieser sehr wichtigen Position so gut besetzt sind“, betont der 32-Jährige. Auf den Außenbahnen haben Lukas Scepanik (links) und Lhadji Badiane (rechts) die besten Chancen, vorne Mijo Tunjic und Luca Pfeiffer.

Landeka in Oberhausen Kapitän

Bleibt die Frage nach dem neuen Kapitän. Gegen Oberhausen trug Linksverteidiger Josip Landeka die Spielführerbinde. Festlegen wollte sich der Trainer aber noch nicht: „Josips Chancen stehen bei 33,3 Prozent.“ Die beiden anderen Kandidaten sind David Müller und Mijo Tunjic.

Stuttgarter Kickers - Regionalliga

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