Der SSV Ulm 1846 hat sich als Meister der Fußball-Regionalliga Südwest in die dritte Liga verabschiedet. Aus der dritten Liga musste kein Verein in die Regionalliga Südwest absteigen. Die neuen Gesichter in der vierten Liga kommen von unten: Es sind die Aufsteiger aus den Oberligen – die Stuttgarter Kickers, Eintracht Frankfurt II, der TSV Schott Mainz und die TuS Koblenz, die sich im Aufstiegsspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach durchsetzte (2:2 und 2:1).
Topfavorit OFC
Als Topfavorit gilt Kickers Offenbach. Der Vorjahres-Siebte will mit dem neuen Trainer Christian Neidhardt im elften Anlauf den Sprung in die dritte Liga schaffen. Ebenfalls viel zugetraut wird dem TSV Steinbach Haiger. Der Vize-Meister der vergangenen Saison muss aber auch Abgänge von wichtigen Spielern verkraften. Das gilt auch für den FSV Frankfurt (im Vorjahr Fünfter), der seinen niederländischen Top-Torjäger Cas Peters wohl verlieren wird. Zum Favoritenkreis gehört der FC 08 Homburg (Vorjahr Platz vier). Große Hoffnungen ruhen auf den neuen Coach Danny Schwarz. Der in Eislingen/Fils groß gewordene Ex-Profi des VfB Stuttgart und des Karlsruher SC war zuletzt bei den Würzburger Kickers tätig und löste Timo Wenzel ab.
Schwer einzuschätzen sind wie immer die zweiten Mannschaften der Profiteams. Als bestes Beispiel dient die TSG Hoffenheim II. Das Team aus dem Kraichgau kämpfte in der Saison 2021/22 gegen den Abstieg, in der abgelaufenen Spielzeit schrammten es knapp am Aufstieg vorbei. Neben Hoffenheim sind auch die U-Mannschaften des VfB Stuttgart, des FSV Mainz 05 und von Eintracht Frankfurt am Start.
Drei bis fünf Absteiger
Die Zahl der Absteiger hängt davon ab, wie viele Teams am Saisonende aus der dritten Liga in die Regionalliga Südwest runter müssen. Theoretisch dafür in Frage kommen in der neuen Saison der SC Freiburg II, der 1. FC Saarbrücken, der SV Waldhof Mannheim und der SSV Ulm 1846. In der abgelaufenen Runde stieg kein Drittligist in die Regionalliga Südwest ab, weshalb nur drei Teams (Wormatia Worms, Rot-Weiß Koblenz und Eintracht Trier) den Gang in die Oberliga antreten mussten.
Maximal werden am Saisonende fünf Mannschaften aus der Regionalliga Südwest absteigen, nämlich dann, wenn zwei Teams aus der dritten Liga in die Südwest-Staffel runter müssen. Steigen mehr Teams in die Regionalliga Südwest ab, würde die Spielklasse in der Saison 2024/25 auf 19 oder 20 Vereine aufgestockt werden.
Spielplan erste Mitte Juli
Der Spielplan für die am 5. August beginnende Regionalligasaison wird erst Mitte Juli veröffentlicht. Der Grund: Erst werden die Pläne für die erste und zweite Liga (beide am 30. Juni) sowie der für die dritte Liga (am 7. Juli) veröffentlicht, danach der der Regionalliga Südwest. „Von den Spielplänen der übergeordneten Klassen hängen sicherheitstechnische und polizeiliche Vorgaben für die Pläne der Regionalliga Südwest ab“, erklärt Jonas Ochs, der Leiter Spielbetrieb.
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