ExklusivStuttgarter Stadtoberhaupt überrascht seine Parteifreunde OB Fritz Kuhn tritt nicht zur Wiederwahl an

Von Jörg Nauke 

Das 64-jährige Stadtoberhaupt überrascht Parteifreunde und politische Gegner mit der Entscheidung, am Jahresende in den Ruhestand zu gehen. Er nennt persönliche Gründe. Als mögliche Alternative gilt die Landtagspräsidentin Muhterem Aras.

Aus, Schluss, vorbei: Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn tritt bei der Wahl im November nicht  an. Foto: dpa/Tom Weller
Aus, Schluss, vorbei: Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn tritt bei der Wahl im November nicht an. Foto: dpa/Tom Weller

Stuttgart - Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) steht für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung. Dafür seien ausschließlich private Gründe maßgebend, sagte der 64-Jährige. Die Arbeit im Rathaus sei „großartig und erfüllend“, er könne sich aber nicht vorstellen, dieser bis zum 73. Lebensjahr nachzugehen. Kuhn war bis 2012 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag. Er setzte sich im zweiten Wahlgang klar gegen den CDU-Bewerber Sebastian Turner durch. Kuhn trat sein Amt am 7. Januar 2013 als erster Grünen-OB einer Landeshauptstadt an. Er hinterlässt zahlreiche nicht abgeschlossene Projekte wie die Verkehrs- und Energiewende sowie die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum, weshalb mit einer neuerlichen Kandidatur gerechnet worden war.

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