Tag der Arbeit Kopfschmerzen, Hobbys und viel Gerede

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Kopfschmerzen simulieren

Beliebt bei Alt und Jung: das strategische Zipperlein. Streuen Sie am Dienstag, dass Sie unter Kopfschmerzen leiden. Seien Sie am Mittwoch stiller als sonst, massieren Sie sich ab und an die Schläfen. Natürlich in Momenten, in denen auch jemand zuschaut. Donnerstags haben Sie Tabletten dabei, benutzen in der Mittagspause Worte wie „hämmernd“ oder „dröhnend“. Am Freitag werden alle Kollegen erleichtert sein, dass Sie „krank zu Hause“ geblieben sind.

Den Auftraggeber mürbe labern

Es gibt viele gute Gründe, warum Sie eine Arbeit nicht erledigen können. Aber kennt Ihr Chef auch alle? Wirklich alle? Gehen Sie erst gar nicht groß auf seinen Wunsch ein, wechseln Sie elegant das Thema. Sie sind Teil eines wichtigen Projekts, müssen dringend mit Herrn Kaiser telefonieren, außerdem wollten Sie sich schon lange mal über die Klimaanlage beschweren. Viel zu kalt eingestellt! Und erst die Zugluft! Ob sich der Chef endlich mal darum kümmern könnte?

Sich aufwendige Hobbys suchen

Arbeit wird normalerweise bezahlt, Hausarbeit nicht. Gehen Sie Hausarbeit daher so geschickt wie möglich aus dem Weg. Hobbys bieten Auswege: Lassen Sie sich regelmäßig auf eine Vernissage einladen (Essen, ohne abspülen zu müssen). Machen Sie endlich den Segelflugschein mit den attraktiven Kursstunden am Wochenende (Gefahr von Hausputz am größten!). Lesen Sie mal wieder ein Buch. Eines, bei dem man Sie nicht stören darf.

Sich „versehentlich“ verletzen

Ein Garten ist etwas Wundervolles. Gartenarbeit nicht unbedingt, aber Ihr Partner/Ihre Partnerin murmelt dauernd etwas von „verwildert“. Ihre „Exit“-Strategie: Leiter, Rasenmäher, Heckenschere sind Instrumente der Arbeit, die potenziell den Weg in die Notaufnahme ebnen. Das muss natürlich nicht sein. Hier eine kleine Schnittwunde, dort ein schmerzhaft verstauchter Knöchel – schon darf das Grün weiter wuchern. Und Sie haben wieder Ihre Ruhe.




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