Tennisturnier in Wimbledon Hitze macht nicht nur Spielern zu schaffen

Eine Zuschauerin hat die Hitze beim Tennisturnier in Wimbledon nicht verkraftet. Sie musste medizinisch versorgt werden. Foto: EPA 13 Bilder
Eine Zuschauerin hat die Hitze beim Tennisturnier in Wimbledon nicht verkraftet. Sie musste medizinisch versorgt werden. Foto: EPA

Nicht nur die Spieler beim Tennisturnier in Wimbledon leiden unter der enormen Hitze. Auch Balljungen und Zuschauer nehmen die Temperaturen ganz schön mit. Manch einer muss gar medizinisch versorgt werden.

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London - Auch beim Tennisturnier in Wimbledon hat die drückende Hitze Spielern, Zuschauern und Balljungen zu schaffen gemacht. So musste während des Matches zwischen dem Amerikaner John Isner und Matthew Ebden aus Australien auf dem Außenplatz 17 ein Balljunge medizinisch behandelt werden. Ihm gehe es aber wieder gut, teilten die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers am Mittwoch mit. Auch eine Zuschauerin wurde versorgt, ist aber ebenfalls wieder wohlauf.

Die Spieler wie Tommy Haas in seiner Partie gegen Milos Raonic oder Maria Scharapowa im Spiel gegen Richel Hogenkamp legten sich während der Seitenwechsel mit Eis gefüllte Handtücher in den Nacken. Auf Court 1 zeigte das Thermometer zu Beginn des Duells Haas gegen Raonic eine Platz-Temperatur von 35,9 Grad Celsius an.


Hier gibt es die schönsten Bilder des Tennisturniers

Dem Australier Bernard Tomic, von seinem Heimturnier in Melbourne ganz andere Temperaturen gewohnt, wurde es während seines 7:6 (7:3), 6:4, 7:6 (7:5)-Sieges gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert „schummrig“, wie er später zu Protokoll gab. Die Temperaturen lagen am Nachmittag bei rund 34 Grad Celsius. „Es war nicht so schlimm, wie ich dachte“, sagte dagegen der Weltranglisten-Erste und Titelverteidiger Novak Djokovic nach seinem lockeren 6:4, 6:2, 6:3-Sieg gegen den finnischen Linkshänder Jarkko Nieminen.

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es in Wimbledon schon einmal so heiß war“, sagte die frühere Weltklassespielerin Tracy Austin, die jetzt als Kommentatorin für die BBC arbeitet. Bereits am Dienstag trat die Heat Policy in Kraft, bei der - allerdings nur bei Damen-Spielen - zwischen zweitem und drittem Satz zehn Minuten Pause gemacht werden kann, wenn es 30,1 Grad warm oder heißer ist.

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