Theodor-Heuss-Straße in Stuttgart Vermummte waren junge Kurden

Von Benjamin Bauer 

Nach einer Verkehrsbehinderung durch eine Gruppe Vermummter am Samstag ist nun klar, was es damit auf sich hatte: Es waren junge Kurden, die zuvor an einer Demonstration teilgenommen hatten.

Immer wieder gehen - wie hier im September im Stuttgart - Kurden auf die Straße, um gegen die Politik der türkischen Regierung zu protestieren. Foto: dpa/Archivfoto
Immer wieder gehen - wie hier im September im Stuttgart - Kurden auf die Straße, um gegen die Politik der türkischen Regierung zu protestieren. Foto: dpa/Archivfoto

Stuttgart-Mitte - Die Polizei hat am Montag Details zu einer Gruppe Vermummter genannt, die am Samstag auf der Theodor-Heuss-Straße in Stuttgart-Mitte den Verkehr behindert haben.

Wie ein Sprecher mitteilte, hatte die Gruppe an einer Demonstration des Mesopotamischen Kulturvereins teilgenommen, die gegen 17.15 Uhr störungsfrei beendet worden war. Gegen 18 Uhr betraten die Maskierten die Fahrbahn der Theodor-Heuss-Straße und hielten dabei offenbar auch Transparente in den Händen. "Es waren junge Kurden", so ein Polizeisprecher. Die Demonstration, die die Gruppe zuvor besucht hatte, sollte auf die aktuelle Lage der kurdischen Volksangehörigen in der Türkei aufmerksam machen.

Nachdem mehrere Verkehrsteilnehmer die Polizei alarmiert hatten, stellten Einsatzkräfte die Gruppe vor Ort und schickten sie weg.

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