Tourismus in der Corona-Krise Auf dem Luftweg nach Kreta

Von dpa/red 

Griechenland hat seine Regionalflughäfen wieder geöffnet – das Ziel: ein Fünftel so viele Urlauber wie 2019.

Griechenlands traumhafte Strände sind jetzt auch wieder mit Direktflügen erreichbar. Foto: Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
Griechenlands traumhafte Strände sind jetzt auch wieder mit Direktflügen erreichbar. Foto: Griechische Zentrale für Fremdenverkehr

Athen - Griechenland hat am Mittwoch alle seine Flughäfen auf den Inseln und in den Ferienregionen des Festlandes für Auslandsflüge geöffnet. Erstmals nach Ausbruch der Corona-Pandemie sind am Vormittag Charterflugzeuge aus Deutschland auf dem Flughafen der griechischen Ferieninsel Kreta gelandet und wurden feierlich mit Musikanten und den lokalen Schnaps Tsikoudiá empfangen, wie das griechische Fernsehen zeigte. «Es wird eine schwierige Saison sein», sagte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas dem Nachrichtensender Skai.

Der Tourismus ist die wichtigste Wirtschaftsbranche Griechenlands. Vergangenes Jahr hatten mehr als 33 Millionen Urlauber Hellas besucht. Die griechischen Hoteliers sagen immer wieder, sie wären zufrieden, wenn dieses Jahr 20 Prozent der Urlauberzahl vom Vorjahr erreicht werden könnte.

Ärzte führen in allen Flughäfen Kontrollen durch. Alle Reisenden nach Griechenland müssen sich mindestens 48 Stunden vor der Ankunft elektronisch anmelden und angeben, wo sie vorher waren und wo sie sich in Griechenland aufhalten werden. Ein Algorithmus errechnet, ob und welche Reisende nach ihrer Ankunft einen Corona-Test machen müssen, berichtete das Staatsfernsehen (ERT).

Wer positiv getestet wird, muss dann 14 Tage in eigens für die Corona-Epidemie eingerichtete Isolierunterkünfte in Hotels gehen. Die Kosten übernimmt Griechenland. Das Land hat verglichen mit anderen Staaten Europas eine sehr niedrige Coronavirus-Infektionsrate.




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