Trickdiebe in Stuttgart Die Polizei warnt Senioren vor falschen Handwerkern

Die Polizei hat schon mehrfach von betrügerischen Handwerkern berichtet. Foto: dpa/F. Gentsch (Symbolbild)
Die Polizei hat schon mehrfach von betrügerischen Handwerkern berichtet. Foto: dpa/F. Gentsch (Symbolbild)

Der Polizei bereitet eine aktuell kursierende Betrugsmasche Sorgen: Die Täter geben sich als Heizungsmonteure oder andere Handwerker aus, um in die Wohnungen von Senioren zu kommen.

Lokales: Christine Bilger (ceb)
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Stuttgart - Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, die in jüngster Zeit häufig vorgekommen ist. Dabei geben sich die Täter als falsche Handwerker oder falsche Heizungsmonteure aus, um vor allem ältere Menschen in deren Wohnungen zu bestehlen.

Die Täter klingeln an Mehrfamilienhäusern, um in den Keller zu kommen. Dort machen sie sich laut der Polizei an den häufig in unverschlossenen Räumen untergebrachten Heizungsanlagen zu schaffen. Wenn die Wohnungen ausgekühlt sind, klingeln sie bei den Seniorinnen und Senioren und behaupten, sie seien geschickt worden, um den Schaden zu beheben. Sobald die Opfer sie in die Wohnung lassen, lenken sie diese ab und suchen nach Beute – Bargeld oder Schmuck und andere Wertgegenstände. Die Trickdiebe haben sich auch als andere Handwerker ausgegeben, meldet die Polizei.

Wen jemand in die Wohnung will, ist Misstrauen angebracht

Die Polizei rät grundsätzlich misstrauische zu sein, wenn Personen in die Wohnung wollen, die man nicht kennt. Auch wenn sie angeben, in Vertretung des Reinigungspersonals oder der Hausverwaltung zu kommen, solle man sich zunächst rückversichern. Handwerker kommen grundsätzlich nicht ohne Ankündigung oder zumindest Information an die Vermieter oder die Hausverwaltung. Diese solle man im Zweifelsfall anrufen. Auch die Frage nach einem Firmenausweis ist laut der Polizei angebracht. Auffällig sind auch Personen, die weder Arbeitskleidung tragen noch Werkzeug dabei haben. Sollte doch ein Fremder in die Wohnung kommen, solle man sich nicht ablenken lassen und ihn nicht alleine in einem Zimmer arbeiten lassen. Ein häufiger Trick ist es auch, dass ein falscher Handwerker in die Wohnung kommt, die Tür für einen Komplizen offen lässt und die Opfer in ein Gespräch verwickelt. Dann komme ein zweiter Dieb herein und stöbere unbemerkt nach Wertsachen. Bargeld und andere wertvolle Dinge solle man nicht unbeaufsichtigt liegen lassen, sondern besser wegschließen.

Wer verdächtige Fremde im Gebäude beobachte, der solle nicht zögern, die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu verständigen.

Wer weitere Informationen zu den Maschen der Trickbetrüger wünscht, kann sich auf www.polizei-beratung.de informieren oder unter 0711/8990 1241 die Beratungshotline des Präventionsreferats der Polizei anrufen. Die Beamtinnen und Beamten sind Montag bis Freitag von 8.30 Uhr und 11.30 Uhr zu erreichen.




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