U-21-Bundestrainer ist großer Musikfan Stefan Kuntz hält nichts von Helene Fischer

U-21-Bundestrainer Stefan Kuntz ist ein großer Musikfan, ganz besonders steht er auf Sadé und die Band America. Foto: dpa/Swen Pförtner
U-21-Bundestrainer Stefan Kuntz ist ein großer Musikfan, ganz besonders steht er auf Sadé und die Band America. Foto: dpa/Swen Pförtner

Stefan Kuntz ist seit mehr als 30 Jahren verheiratet, aber seit Mitte der 1980er Jahre schwärmt der Fußballtrainer von Sängerin Sadé – ganz mit der Erlaubnis seiner Ehefrau Sabine.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)
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Stuttgart - Bei der EM der U-21-Kicker plauderten Stefan Kuntz und Benjamin Henrichs über Fußball, dies und das. Dass irgendwann Musik ein Thema wurde, liegt nahe, denn Fußballer singen gerne, das ist ein Naturgesetz wie „nachts ist es kälter als draußen“. Weil es schon Franz Beckenbauer, Kevin Keegan, Jay Jay Okocha, Lukas Podolski und alle deutsche Nationalteams in den 70ern, 80ern und frühen 90ern angstfrei öffentlich getan haben. Als Jungspund Henrichs (Jahrgang 1997) gefragt wurde, welche Musik Nachwuchsbundestrainer Kuntz (geboren 1962) wohl bevorzuge, rätselte der: „Helene Fischer?“

Stefan Kuntz meinte nur, dass er es nicht so mit Schlager hat. Punkt. Als er am Dienstag bei „Hit Radio FFH“ für 90 Minuten (!) die Sendung „Guten Morgen, Hessen“ moderierte, hat der 58 Jahre alte Pfälzer verraten, dass er eine Vorliebe für Sängerin Sade habe, die 1984 (Kuntz war etwa in Henrichs Alter) mit „Smooth Operator“ die Charts gestürmt hatte. „Das ist die unerreichte Frau, für die ich schwärme“, sagte Kuntz: „Nicht nur vom Aussehen her. Sie hat nur etwas veröffentlicht, wenn sie wollte und nicht aus kommerziellen Gründen.“ Ehefrau Sabine, mit der er über 30 Jahre verheiratet ist, habe damit kein Problem, „weil Sade sich nicht nach mir umdrehen würde.“ Zum Abpfiff ließ der Europameistermacher „A horse with no name“ von America spielen – für Sabine. Dazu hatte er sie zum ersten Mal zum Tanzen aufgefordert. Viele Verpartnerte haben diesen einen Song, der seinen Zauber nie verliert. Da ist es egal, ob der Titel „A horse with no name“ lautet oder „Wish you were here“ von Pink Floyd.

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