Unterführung in Weinstadt Schon wieder bleibt ein Kleinlaster stecken

Alle Warnhinweise nützen nichts: Die Unterführung ist im Ort als „Sprinterfalle“ bekannt. Foto: Gottfried Stoppel
Alle Warnhinweise nützen nichts: Die Unterführung ist im Ort als „Sprinterfalle“ bekannt. Foto: Gottfried Stoppel

Warnbaken, beleuchtete Schilder: Nichts kann verhindern, dass regelmäßig Transporter in einer Bahnunterführung in Weinstadt hängen bleiben. Am Mittwochabend war es wieder so weit.

Rems-Murr: Phillip Weingand (wei)
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Weinstadt - Ein 21 Jahre alter Fahrer eines Kleinlasters hat am Mittwochabend in Weinstadt-Beutelsbach (Rems-Murr-Kreis) die Erfahrung machen müssen, dass ein 2,80 Meter hohes Fahrzeug nicht durch eine zwei Meter hohe Unterführung passt. Gegen 19 Uhr hatte er versucht, in der Poststraße durch die Unterführung in die Cannonstraße zu fahren. Sein Kleinlaster blieb stecken. Der Mann konnte sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien, doch der Schaden beträgt rund 8000 Euro.

Regelmäßig Unfälle in der Unterführung in Weinstadt

Die betroffene Unterführung in Beutelsbach ist im Volksmund als „Sprinterfalle“ und „Transporterfalle“ bekannt. Bei der Stadtverwaltung hört man diesen Spitznamen nicht gerne, da er nahelegt, man habe den Fahrzeugen bewusst eine Falle gestellt. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Weil seit Jahrzehnten dort immer wieder Transporter stecken bleiben, hängen nicht nur Warnbaken an Ketten, sondern es sind auch beleuchtete Warnschilder angebracht, die auf die niedrige Unterführung hinweisen.

Bei der Poststraße handelt es sich um einen der wichtigsten Verkehrswege der Stadt – und alle Vorkehrungen konnten bisher nicht verhindern, dass regelmäßig Transporter stecken bleiben. Da es sich um eine Bahnunterführung handelt, wurde nach schwereren Zwischenfällen auch schon der Bahnverkehr eingestellt, um die Unterführung auf Schäden zu prüfen.




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