Verkehrskontrollen in Stuttgart Radfahrer verbotswidrig überholt – 23 Autofahrer gestoppt

Die Polizei führte am Montag im Stuttgarter Stadtgebiet Verkehrskontrollen durch. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger
Die Polizei führte am Montag im Stuttgarter Stadtgebiet Verkehrskontrollen durch. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger

Im Laufe des Montags führte die Polizei im Stuttgarter Stadtgebiet Verkehrskontrollen durch. In Bad Cannstatt nahmen die Beamten vor allem Rotlichtsünder ins Visier, in Stuttgart-Süd achteten die Beamten auf die Sicherheit von Fahrradfahrern.

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Stuttgart-Bad Cannstatt/-Süd - Die Verkehrspolizei hat im Laufe des Montags mehrere Verkehrskontrollen im Stuttgarter Stadtgebiet durchgeführt. Während in Bad Cannstatt Rotlichtsünder ins Visier genommen wurden, achteten die Beamten bei den Kontrollen in Stuttgart-Süd vor allem auf die Sicherheit von Radfahrern.

Wie die Polizei berichtet, überprüften die Verkehrspolizisten morgens den Verkehr im Bereich der Pragstraße und der Haldenrainstraße. Dabei legten sie ihr Augenmerk auf die Einhaltung des Rotlichts. Zwischen 7.30 Uhr und 9 Uhr stellten die Beamten insgesamt zwölf Fahrer fest, die bei Rot über die Ampel fuhren. Sie müssen nun jeweils mit empfindlichen Geldbußen rechnen.

23 Autofahrer überholen verbotswidrig Radfahrer

Nachmittags kontrollierten die Polizisten zwischen 15.45 Uhr und 17.45 Uhr den Verkehr zwischen Waldeck und Kaltental im Stuttgarter Süden. Dabei achteten sie vor allem auf die Sicherheit von Radfahrern. Auf Höhe der Haltestelle Waldeck fuhren während der Kontrolle insgesamt 15 Radfahrer bei Rot über die Ampel. Außerdem überprüften die Verkehrspolizisten den Radschutzstreifen in Richtung Kaltental. An dieser Stelle ist durch die baulichen Gegebenheiten ein verkehrskonformes und sicheres Überholen von Radfahrern nicht möglich und verboten.

Die Beamten hielten insgesamt 23 Autofahrer an, die dort dennoch einen Radfahrer überholten. Gegen die Autofahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, zudem führten die Beamten aufklärende Gespräche mit den Betroffenen. Den Autofahrern war dabei zumeist nicht bekannt, dass in diesem Bereich ein Überholverbot gilt.




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