Auf den Pokalerfolg des VfB Stuttgart in Berlin folgt am Samstag der Bundesliga-Auftakt gegen die Spvgg Greuther Fürth. Für neue Zuversicht sorgt nicht nur das 6:0 gegen den BFC Dynamo.

Sport: Marko Schumacher (schu)

Stuttgart - Jetzt steht er endlich bevor, der Tag, auf den Pellegrino Matarazzo seit Wochen gewartet hat. An diesem Dienstag will Wataru Endo, vom Trainer des VfB Stuttgart in Abwesenheit zum neuen Kapitän ernannt, nach seiner Teilnahme am olympischen Fußballturnier ins Mannschaftstraining seines Clubs einsteigen. Womit die Personalsorgen beim Stuttgarter Bundesligisten ein gutes Stück kleiner werden.

Doch ist es nicht nur die Rückkehr des Japaners, die vor dem Bundesliga-Auftakt am Samstag (15.30 Uhr) gegen die SpVgg Greuther Fürth für Zuversicht sorgt. Ein gutes Gefühl verschaffen daneben auch der souveräne 6:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim BFC Dynamo – und die Neuigkeiten aus der medizinischen Abteilung.

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Gegen den fränkischen Aufsteiger soll Abwehrchef Waldemar Anton nach seiner Erkältung wieder in die Mannschaft zurückkehren, Torjäger Sasa Kalajdzic könnte nach seiner Corona-Erkrankung zumindest wieder eine Option für die Ersatzbank sein, nachdem seine 14-tägige häusliche Quarantäne bis zum Wochenende vorüber ist. „Jetzt kommen die Jungs sukzessive zurück. Das lässt uns wieder ruhiger werden“, sagt Sportdirektor Sven Mislintat: „Denn zuletzt hatten auch wir das Gefühl, dass es so langsam reicht mit den vielen Ausfällen.“

Für das erste Auswärtsspiel bei RB Leipzig am 20. August sollen dann auch wieder die ebenfalls am Coronavirus infizierten Tanguy Coulibaly und Nikolas Nartey zur Verfügung stehen; auch bei den verletzten Orel Mangala und Clinton Mola sieht Mislintat „gute Heilungsverläufe“. Was am Ende dazu führen dürfte, dass die Auswahl der geeigneten Startelf immer schwieriger wird. Den Auftritt in Berlin jedenfalls, dem ein trainingsfreier Montag und zwei Einheiten am Dienstag folgen, wertet der Sportdirektor als Bestätigung für „die große Qualität, die wir auch in der Breite haben“.