VfB Stuttgart So lief der Start ins Trainingslager

Erstes VfB-Training im Koasa-Stadion zu St. Johann Foto: Baumann/ppler
Erstes VfB-Training im Koasa-Stadion zu St. Johann Foto: Baumann/ppler

Der VfB Stuttgart ist in seinem Trainingslager in Kitzbühel angekommen. Nicht dabei ist einer, der in den vergangenen Jahren fester Bestandteil der VfB-Mannschaft war – er steht vor dem Absprung.

Sport: Gregor Preiß (gp)
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Stuttgart -

Als der Mannschaftsbus des VfB Stuttgart am späten Nachmittag in Kitzbühel vorfuhr und die Spieler vor dem Kitzhof Mountain Design Resort abstiegen, war einer nicht dabei, der in den vergangenen Jahren zum engsten Mannschaftskreis gehörte, auch wenn er kaum gespielt hat: Jens Grahl, der Torhüter Nummer drei.

Etwas überraschend deutet sich ein Abgang des gebürtigen Stuttgarters an, der stets als gute Seele der Mannschaft galt. Er soll mit einem anderen Verein in Verhandlungen stehen, nach Informationen des „Kicker“ mit Eintracht Frankfurt. Zwei andere potenzielle Wechselkandidaten traten die Reise nach Tirol zumindest an: Philipp Klement, an dem der 1. FC Köln Interesse zeigt. Und Erik Thommy, bei dem ein Abgang zum FC Schalke bevorstehen könnte.

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Doch erst einmal bestritten die beiden mit dem Rest des VfB-Trosses am Abend ihre erste Einheit. Im strömenden Regen bat Cheftrainer Pellegrino Matarazzo seine Jungs ins Koasa-Stadion von St.Johann unweit von Kitzbühel. Beim Aufgalopp in den Alpen wird es vor allem um die konditionellen Grundlagen gehen. Kraft, Ausdauer, Koordination – in zwei Einheiten täglich werden Pellegrino Matarazzo und sein Trainerteam versuchen, den letztjährigen Tabellen-Neunten fit zu machen. Die Probe aufs Exempel bilden insgesamt drei Testspiele.

Wechselkandidaten Thommy und Klement mit dabei

Bereits am Dienstag erfolgt ein echter Härtest, wenn der VfB auf den FC Liverpool trifft. Zum Duell mit dem 19-fachen englischen Meister und Trainer Jürgen Klopp kam es bereits im Vorjahr, als die Stuttgarter mit 0:3 den Kürzeren zogen. Dieses Mal begegnen sich die Roten und die Reds nur in einem 30-minütigen Kurzformat. Gleich im Anschluss geht es über die selbe Distanz gegen Wacker Innsbruck. Trainiert wird der österreichische Zweitligist von einem alten Bekannten: Daniel Bierofka, der mit dem VfB 2007 Deutscher Meister wurde. Zum Abschluss geht es dann in Kufstein gegen Arminia Bielefeld.

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Von Sphären wie 2007 ist der Club aus Cannstatt im zweiten Jahr nach dem Aufstieg nach wie vor meilenweit entfernt. Ziel ist erneut nichts anderes als der Klassenverbleib, betonen die sportlich Verantwortlichen. Ein weiteres Saisonziel, wenn auch ein untergeordnetes, ist der Aufbau beziehungsweise die Integration weiterer Talente bei den Profis. Einige von ihnen sind in Kitzbühel dabei. Unter anderen Defensivspezialist Jordan Meyer, der japanische Neuzugang Hiroki Ito oder der erst 17-Jährige Mo Sankoh. Sie alle hoffen darauf, in dieser Saison ihre ersten Minuten in der Bundesliga zu machen. In den Tagen von Kitzbühel wollen sie Matarazzo von ihrem Können überzeugen.




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