VfB Stuttgart Daniel Ginczek steht vor der Rückkehr

VfB-Stürmer Daniel Ginczek steht vor der Rückkehr. Foto: Pressefoto Baumann
VfB-Stürmer Daniel Ginczek steht vor der Rückkehr. Foto: Pressefoto Baumann

Abwehrspieler Holger Badstuber fällt aus, scheint sich zumindest aber nicht schlimmer verletzt zu haben. Bei den anderen Angeschlagenen gibt es Entwarnung, auch Daniel Ginczek kehrt zurück.

Sport: Gregor Preiß (gp)
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Stuttgart - Ist das nun eine gute oder eine schlechte Nachricht für die Fans des VfB Stuttgart? Bei Holger Badstuber liege eine „muskuläre Reaktion des Adduktoren“ vor, teilten die Mannschaftsärzte des Bundesligisten nach einer Untersuchung in der Röhre am Montag mit. Eine genaue Prognose, wann wieder mit einem Einsatz des Abwehrspielers zu rechnen ist, gibt es nicht. Abwarten.

Der 28-Jährige hatte sich am Sonntag bei der 0:1-Testspielniederlage beim Drittligisten Sonnenhof Großaspach nach einem Sprint an die Problemzone (Innenseite Oberschenkel) gefasst. Bereits nach 20 Minuten war Schluss für ihn.

Wenigstens als vorsichtige Entwarnung lässt sich nun das Bulletin der Ärzte vom Montag deuten. Zumindest gerissen ist nichts bei Badstuber. Eine muskuläre Reaktion kann alles und nichts bedeuten. Im besten Fall steht der Neuzugang seiner Mannschaft bereits am Sonntag (18 Uhr) auf Schalke wieder zur Verfügung. Schlechtestenfalls zieht sich die Sache länger hin. Wie schon gesagt: Alles offen.

Dass es nach schweren Verletzungen mit längerer Auszeit hier und da zwickt, ist bei Sportlern nichts ungewöhnliches. Bestes Beispiel ist Daniel Ginczek. Sein ebenfalls von zahlreichen schweren Malaisen geschundener Körper verlangte erst vor zwei Wochen wieder nach einer Auszeit. Nach zwei Spielen Wettkampfpause soll der Angreifer nun aber wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen. Ginczek ist damit zumindest eine Option für das Schalke-Spiel.

Badstuber verbreitet Optimismus

Das gilt auch für die anderen Wackelkandidaten. Neuzugang Andreas Beck kommt nach seiner Risswunde wohl ebenso wieder rechtzeitig auf die Beine wie Dennis Aogo, der am Wochenende über eine Reizung im Knie geklagt hatte. Weshalb VfB-Trainer Hannes Wolf ganz schön gefrustet war. Von einer „Scheiß-Woche“ sprach er nach dem Testkick in Großaspach und davon, dass man stattdessen besser nach Mallorca hätte fahren können – um Urlaub zu machen. Die schwere Verletzung von Matthias Zimmermann, der sich ebenfalls in einem Freundschaftsspiel das Kreuzband im linken Knie gerissen hatte, schwang bei seinem Anflug von Sarkasmus dabei noch mit.

Nach einem Tag Trainingspause hatte sich der Coach aber schon wieder geschüttelt. Weiter gehts! Am Mittwoch startet die gezielte Vorbereitung auf das Sonntags-Spiel. Bis Donnerstag hat er dann sein Rudel wieder beisammen, bis dahin sind sämtliche Nationalspieler von ihren Länderspielreisen zurück. Als da wären: Takuma Asano (Japan), Marcin Kaminski (Polen), Ebenezer Ofori (Ghana), Chadrac Akolo (Kongo), Anastasios Donis (Griechenland), Timo Baumgartl (U21), Benjamin Pavard (Frankreich/U21), Josip Brekalo (Kroatien/U21), Orel Mangala (Belgien/U21), Anto Grgic (Schweiz/U21) und Berkay Özcan (Türkei/U21).

Wolf wäre sicher froh, würden die Weitgereisten möglichst fit auf den Trainingsplatz zurückkehren. Wo sie dann vielleicht schon wieder gemeinsam mit Holger Badstuber ihre Runden drehen. Der postete am Nachmittag ein Foto von sich beim Autofahren – zufrieden lächelnd, den Daumen nach oben. Zumindest dies dürften die VfB-Fans als gute Nachricht auffassen.




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