Vladimir Klos stellt Autobiografie vor Lesung zum 75. Geburtstag des Stuttgarter Ballettstars

Die Autobiografie von Vladimir Klos erscheint am 1. Juli im Henschel-Verlag. Foto: Cover/Verlag
Die Autobiografie von Vladimir Klos erscheint am 1. Juli im Henschel-Verlag. Foto: Cover/Verlag

Pünktlich zu seinem 75. Geburtstag am 1. Juli erscheint die Autobiografie von Vladimir Klos. Am selben Tag lädt der Ballettstar seine Fans zur Lesung daraus ins Stuttgarter Opernhaus.

Kultur: Andrea Kachelrieß (ak)
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Stuttgart - Mit einer Flucht nach Wien rettete sich Vladimir Klos rechtzeitig auf die Seite des Eisernen Vorhangs, die ihm eigene Entscheidungen über seine Karriere als Tänzer zuließ. Und so kam es, dass der gebürtige Tscheche nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 als 22-Jähriger in Stuttgart landete und hier nicht nur mit John Crankos Kompanie zum gefeierten Ballettstar wurde, sondern in der Kollegin Birgit Keil auch die Frau seines Lebens fand. An ihrer Seite war er bis zu seinem Ruhestand 2019 als Stellvertretender Direktor des Staatsballetts Karlsruhe und als Lehrer an der Akademie des Tanzes in Mannheim aktiv.

Buchvorstellung im Opernhaus

Pünktlich zu seinem 75. Geburtstag am 1. Juli legt der in Prag geborene Tänzer nun seine Autobiografie vor, „Ups and Downs. Mein Leben, ein einziger Tanz“ lautet der Titel. War es seine schwere, zum Glück überwundene Erkrankung, die ihn zum Aufschreiben seines Lebens bewogen hat? Wie prägend war John Cranko für seine Karriere, dessen Tod er beim Flug zurück von einem USA-Gastspiel unmittelbar miterlebte? Wie belastend empfand der den Kalten Krieg und die Repressalien des tschechischen Regimes, das seine Auftritte bei Gastspielen des Stuttgarter Balletts zu verhindern versuchte?

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Solchen und ähnlichen Fragen seiner Fans wird sich Vladimir Klos am 1. Juli und damit an seinem Geburtstag stellen. Dann präsentiert er von 15.30 bis 17 Uhr die gemeinsam mit der Tanzdramaturgin Silke Meier-Brösicke aufgeschriebene Geschichte seines Lebens im ersten Rang des Stuttgarter Opernhauses bei einer Signierstunde. Der Eintritt ist frei, man braucht aber eine Platzkarte. Diese sind in Kürze über den Spielplan auf der Internetseite des Stuttgarter Balletts erhältlich.

Buchpräsentation am 1. Juli im Stuttgarter Opernhaus von 15.30 bis 17 Uhr




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