Vorfall in Schorndorf Jugendliche flüchten vor Polizei – Beamter gibt Signalschüsse ab

Von jor 

In Schorndorf wird ein Jugendlicher von 14- und 13-Jährigen angegangen. Er kann gerade noch flüchten. Daraufhin verständigt er die Polizei, die sofort eine Fahndung einleitet – mit Erfolg.

Ein Beamter gab in Schorndorf einen Signalschuss ab (Symbolbild). Foto: dpa/Oliver Berg
Ein Beamter gab in Schorndorf einen Signalschuss ab (Symbolbild). Foto: dpa/Oliver Berg

Schorndorf - Drei Jugendliche haben am Donnerstagmittag in einer S-Bahn in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) einen Teenager angepöbelt, körperlich angegangen und versucht, zu bestehlen. Nach Angaben der Polizei konnte das Opfer sich jedoch losreißen und in Richtung Gottlieb-Daimler-Straße flüchten, wo er schließlich in einem Wohnhaus Schutz fand. Anschließend informierte er die Polizei über den Vorfall, die daraufhin die Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern in Angriff nahm.

Lesen Sie hier: Wann darf die Polizei schießen?

Eine Polizeihundeführerstaffel traf die unter Verdacht stehende Gruppe in einer stehende S-Bahn in Schorndorf an. Ein 14-Jähriger konnte vor Ort festgenommen werden. Die zwei anderen Tatverdächtigen ergriffen über die Gleise in Richtung Rosenstraße die Flucht. Dort trennten sich ihre Wege. Für einen der beiden – ein 14-Jähriger – endete der Fluchtversuch jedoch an der Gottlieb-Daimler-Straße. Der dritte Tatverdächtige wurde von Beamten im Bereich des Güterbahnhofs entdeckt. Erneut versuchte der Junge über die Gleisen zu fliehen.

Auf dem Areal trennten sich die beiden Beamten. Einer der Polizisten gab während der Verfolgung zwei Signalschüsse ab, um seinem Kollegen seinen Standort anzuzeigen. Kurz darauf gab der 13-jährige Junge seine Flucht auf und wurde von dem Polizeibeamten in Gewahrsam genommen.