Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg Warum beim Grillen höchste Vorsicht geboten ist

Von red/dpa/lsw 

Das Wochenende bringt heiße Temperaturen – und verleitet viele Menschen zum Grillen. Doch vor allem im Südwesten ist in diesen Tagen Obacht angebracht.

Vorsicht beim Grillen (Symbolbild) Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Vorsicht beim Grillen (Symbolbild) Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart - Am Wochenende herrscht in ganz Baden-Württemberg hohe Waldbrandgefahr. Mitte nächster Woche werde sogar die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe erreicht, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.

„Die Hitze und die Trockenheit haben im Wald die Bodenvegetation, Laubreste, Nadelstreu und auf dem Boden liegende Äste und Reisig extrem ausgetrocknet“, sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) am Freitag in Stuttgart. Er appellierte an die Menschen, vorsichtig zu sein.

BUND mahnt zu verantwortungsvollem Handeln

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mahnte ebenfalls zu verantwortungsvollem Handeln. Es sei alarmierend, dass nahezu alle Waldbrände durch menschliche Unachtsamkeit verursacht würden, teilte die Organisation in Berlin mit. „Blitzschläge spielen so gut wie keine Rolle.“

Entsprechende Maßnahmen gibt es im Südwesten. „Das Feuermachen im Wald ist ohnehin nur an den offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen auf den Grillplätzen erlaubt“, sagte Hauk. Ein Feuer müsse zudem auch dort immer beaufsichtigt sein und sei vor dem Verlassen der Grillstelle unbedingt vollständig zu löschen. „Das Grillen auf mitgebrachten Grillgeräten ist im Wald tabu“, betonte der Minister. Darüber hinaus herrsche seit März und bis einschließlich Oktober in den Wäldern im Land Rauchverbot.

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