Walter Tigers Tübingen "Wir haben eine Vorbildfunktion"

Tigers-Kapitän Louis Campbell engagiert sich für krebskranke Kinder. Foto: Baumann
Tigers-Kapitän Louis Campbell engagiert sich für krebskranke Kinder. Foto: Baumann

Vor dem Basketballderby gegen die EnBW Ludwigsburg am Samstag spricht Tübingens Kapitän Louis Campbell auch über den Besuch in einem Kinderhaus.  

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Tübingen - Die Walter Tigers Tübingen veranstalten am Rande des Bundesliga-Heimspiels gegen die EnBW Ludwigsburg (Samstag, 20 Uhr) eine Spendenaktion für den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen. Außerdem besuchten einige Basketballprofis diese Woche das im November 2011 eröffnete Ronald-McDonald's-Kinderhaus in Tübingen - mit dabei war auch der Tigers-Kapitän Louis Campbell.

Herr Campbell, was bedeutet es Ihnen, krebskranke Kinder zu unterstützen?

Es ist eine großartige Idee. Wir können kranken Kindern damit ein wenig Licht und Freude in ihrem Leben schenken. Ich denke, dass es super ist, eine solche Aktion durch Sportler zu leiten. Denn wir haben eine Vorbildfunktion für Kinder. Wir sind ihre Idole und können dadurch zumindest einen kleinen Tribut leisten.

Vielleicht auch morgen auf dem Parkett. Da kommt der Erzrivale Ludwigsburg. Ist das für die Mannschaft ein besonderes Spiel?

Wir sind uns der Rivalität bewusst. Doch es gilt, so viele Siege einzufahren wie möglich - egal gegen wen. Wir wollen uns von den Abstiegsplätzen fernhalten. Vielleicht haben wir dann sogar noch eine Chance auf die Play-off-Teilnahme.

Nach der Pause durch das All-Star-Spiel vor drei Wochen hat die Mannschaft zwei souveräne Siege eingefahren. Inwiefern hat dem Team die Pause geholfen?

Gerade für die jungen Spieler war es wichtig, dass sie ein paar Tage zu Hause verbringen konnten. Wir haben zuvor schlecht gespielt, doch durch die Pause konnten wir neue Energie tanken.

Worauf wird es gegen Ludwigsburg besonders ankommen?

Wir müssen eine ähnlich gute Defensivleistung als Team zeigen wie schon gegen Bayreuth und gegen Bayern München. Wir haben uns stark verbessert, sind aber immer noch weit entfernt vom Niveau einer Spitzenmannschaft der Bundesliga.

Wo sehen Sie einen Vorteil im Vergleich zu dem Lokalrivalen?

Ihr bester Mann, John Bowler, hat sich verletzt und wird den Rest der Saison ausfallen. Das kann ein Vorteil für uns werden.

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