Was die Kandidaten wollen Vielfältigkeit macht Stuttgart aus

Bettina Wilhelm, Fritz Kuhn, Harald Hermann, Hannes Rockenbauch, Marion Furtwängler, Sebastian Turner und Jens Loewe (von links nach rechts) bewerben sich um das OB-Amt. Wie sehen Stuttgarter Bürger das Thema Stadtbezirke? Wir haben nachgefragt und die Antworten in einer Bildergalerie zusammengestellt. Foto: Steinert 5 Bilder

Bettina Wilhelm, Fritz Kuhn, Harald Hermann, Hannes Rockenbauch, Marion Furtwängler, Sebastian Turner und Jens Loewe (von links nach rechts) bewerben sich um das OB-Amt. Wie sehen Stuttgarter Bürger das Thema Stadtbezirke? Wir haben nachgefragt und die Antworten in einer Bildergalerie zusammengestellt. Foto: Steinert

Zwischen der City und den Weinbergen der äußeren Stadtbezirke liegen oft Welten. Das macht die Aufgabe, für eine positive Weiterentwicklung der Bezirke zu sorgen, schwierig. Was planen die Kandidaten für die Stuttgarter OB-Wahl bei diesem Thema? Und wie stehen die Bürger zu ihrem Bezirk?

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Stuttgart - Zwischen Stuttgarter City und den Weinbergen der äußeren Stadtbezirke liegen in vielerlei Hinsicht Welten. Das macht die Aufgabe, für eine positive Weiterentwicklung der Stadtbezirke zu sorgen, schwierig, egal ob für die Stadtverwaltung in Person der Bezirksvorsteher, der Fachbürgermeister oder des OB, für die Parteien oder die Verbände.

Was planen die Kandidaten für die Stuttgarter OB-Wahl bei diesem Thema? Und welches Verhältnis haben die Stuttgarter Bürger zu ihrem Stadtbezirk? Wir haben nachgefragt.

Bettina Wilhelm

 

„23 Stadtbezirke, mit eigener städtebaulicher Handschrift. Vergleichbar groß wie Kreisstädte. Fragt man Stuttgarter nach ihrem Wohnort, so nennen viele den Stadtbezirk, in dem sie leben. Die Menschen identifizieren sich mit ihrem Bezirk. Dort spielt sich ein Großteil des Lebens nach der Arbeit ab: als Mitglied der Kirchengemeinde, eines Vereins, der Feuerwehr oder im Elternbeirat. Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung sollten deshalb gerade im nahen Lebensumfeld ansetzen. Oft sind es die täglichen Bedarfe, die die Menschen bewegen. Dazu gehören eine gute Nahversorgung, attraktive Busanbindungen, saubere Spielplätze und öffentliche Versammlungsräume. Dafür lassen sich die besten und schnellsten Lösungen im Bezirk selbst finden, weshalb ich für eine Stärkung der Bezirksbeiräte bin. Die Direktwahl des Bezirksbeirats würde dazu beitragen. Beteiligung braucht Räume. Ziel wäre ein Bürgerhaus in jedem Bezirk. Verwaltet und gestaltet durch das Bezirksamt.“  

Hier geht es zum Kandidatencheck mit Bettina Wilhelm (parteilos, Kandidatin der SPD).

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