Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg Engel künden den Beginn des Weihnachtsmarktes an

Von Patricia Elsner 

Am 22. November beginnt in Ludwigsburg der barocke Weihnachtsmarkt. Die Veranstalter haben sich wieder ein breites Rahmenprogramm ausgedacht. Dazu gibt es die passende App.

Die Engelsfiguren sind Tradition auf dem weihnachtlichen Marktplatz in Ludwigsburg. Foto: privat
Die Engelsfiguren sind Tradition auf dem weihnachtlichen Marktplatz in Ludwigsburg. Foto: privat

Ludwigsburg - Holzspielzeug, Weihnachtsschmuck und Lederwaren, dazu Glühwein und Lebkuchen: auch in diesem Jahr setzen die Veranstalter des barocken Weihnachtsmarktes in Ludwigsburg auf bewährte Zutaten. Neu sind ein veganer Essensstand und eine Bude mit Spezialitäten aus Gänse- und Entenfleisch.

Am 22. November beginnt das weihnachtliche Treiben auf dem Marktplatz.Die charakteristischen Engelsfiguren an der B 27 und auf dem Marktplatz weisen bereits darauf hin. In der kommenden Woche beginnen die Aufbauten von Bühne und Buden. Der Geschäftsführer von Tourismus & Events Ludwigsburg, Robert Nitzsche, hofft in den vier Marktwochen auf Schnee. „Ein bisschen Puderzucker auf den Dächern der Aussteller wäre schon schön“, sagt er.

Touristen kommen auch aus der Schweiz

An rund 180 Ständen bieten Händler und Gastronomen bis zum 22. Dezember täglich von 11 bis 21 Uhr ihre Waren an. Einige Händler sind bereits seit 1994 dabei. Damals fand der Weihnachtsmarkt erstmals in barocker Form statt. Längst kommen Besucher auch aus dem europäischen Ausland. „Die einzigartige Beleuchtung und Kulisse lockt vor allem Touristen aus der Schweiz, Frankreich und Italien“, sagt Nitzsche.

Zum Start am 22. November um 19 Uhr geben die Aurelius Sängerknaben aus Calw ein Konzert. Auch die weiteren Wochen gibt es viel zu hören: Begleitet wird der Markt von Musikern aus aller Welt und Chören von Schulklassen aus dem Kreis. Für Kinder gibt es ein Programm mit Vorlesestunde, Kasperletheater, Clowns und Zauberkünstlern. Zudem bietet die Stadt im Luki-Club in der Marktstraße eine kostenfreie Kinderbetreuung an. Auch den großen Besucher wird allerhand Programm geboten: Improtheater, Vorträge und Gottesdienste bereichern den Markt. Und es gibt etwas für die Nase: An allen vier Sonntagen informiert um 13 Uhr eine Räuchermanufaktur über Duftstoffe. Optisch wird das weihnachtliche Bild in der Fußgängerzone, die in den Markt mit einbezogen ist, in diesem Jahr nochmals von der Baustelle des Juweliers Hunke an der Ecke von Kirchstraße und Asperger Straße etwas getrübt. Wann und wo welches Programm stattfindet und wo welche Bude steht, können die Besucher auch auf dem Smartphone in einer Weihnachts-App nachschauen. „Im Adventskalender der App gibt es zudem Sonderangebote der Händler“, sagt die Stadtsprecherin Meike Wätjen.

Das Sicherheitskonzept wurde ausgeweitet

Der Aufwand ist groß, aber „die Kosten bekommen wir doppelt zurück“, sagt Nitzsche. „Der Markt ist für uns wirtschaftlich sehr wichtig.“ Investiert hat die Stadt in diesem Jahr in ein verbessertes Sicherheitskonzept. Ein privater Ordnungsdienst wird beim Weihnachtsmarkt präsent sein. Gleichzeitig sind dessen Mitarbeiter gerne Wegweiser und Ansprechpartner bei Fragen zum Programm.

Die Baustelle des Juwelier Hunke steht noch immer

Während des Barockmarkts bietet die Stadt ein vergünstigtes ÖPNV-Ticket für Gruppen an, die Parkhäuser haben wie gewohnt geöffnet. Der reguläre Wochenmarkt muss dem Weihnachtsmarkt weichen und wird vom 17. November bis zum 24. Dezember auf den Rathaushof verlegt.

Robert Nitzsche ist zwar der Organisator, genießt aber auch selbst das besondere Ambiente. „Einige Tag vor Weihnachten gehe ich mit meinen Mitarbeitern zum gemütlichen Glühweintrinken auf den Markt. Das läutet für mich die Festtage ein.“