WFV-Pokal-Finale Flitsch will Ulm mit Pokalsieg verlassen

Von Jürgen Frey 

In seinem künftigen Wohnzimmer will Tobias Flitsch sich mit einem Titel vom SSV Ulm 1846 verabschieden: Am Pfingstmontag (17 Uhr) stehen sich im WFV-Pokal-Finale im Gazistadion der Fußball-Regionalligist von der Donau der Verbandsliga-Dritte TSV Ilshofen gegenüber.

Wollen sich mit dem WFV-Pokalsieg aus Ulm verabschieden: Trainer Tobias Flitsch (re.) und der Sportlicher Leiter Lutz Siebrecht. Foto: Baumann
Wollen sich mit dem WFV-Pokalsieg aus Ulm verabschieden: Trainer Tobias Flitsch (re.) und der Sportlicher Leiter Lutz Siebrecht. Foto: Baumann

Stuttgart - Was dem künftigen Trainer der Stuttgarter Kickers aus seiner Zeit beim SSV Ulm 1846 in Erinnerung bleibt? „Ich hoffe, dass ich mit einem Pokalsieg etwas Nachhaltiges schaffe“, sagtTobias Flitsch.Der Noch-Coach des Fußball-Regionalligisten kann mit einem Erfolg im WFV-Pokal-Finale am Pfingstmontag (17 Uhr) gegen den Verbandsliga-Dritten TSV Ilshofen die Spatzen in den DFB-Pokal führen, wo sie zuletzt am 27. November 2001 gegen Union Berlin (0:3) am Ball waren. Das Spiel findet in Flitschs künftigem „Wohnzimmer“ Gazi-Stadion statt. Die Spielstätte auf der Wald­au kennt Ilshofens Spielertrainer Ralf Kettemann bestens: Der 31-Jährige spielte in der Drittliga-Saison 2008/09 für die Blauen unter den Trainer Stefan Minkwitz und Edgar Schmitt. Es war nach dem Wechsel von der SpVgg Greuther Fürth II seine erste Saison im Profifußball.

DFB-Pokal garantiert 115 000 Euro

Mit der Teilnahme am DFB-Pokal sind garantierte Einnahmen in Höhe von mindestens 115 000 Euro verbunden. Der unterlegene Finalist erhält als Trostpflaster 20 000 Euro. Die Fans aus beiden Lagern sind heiß. „Treffpunkt Münsterplatz 11 Uhr“, lautete zum Beispiel die Einladung an alle Ulmer Fans auf einem großen Banner beim letzten Heimspiel gegen Waldhof Mannheim.