10 Tipps, um Staub zu reduzieren Wie entsteht Staub?

Von Lukas Böhl  

In diesem Beitrag gehen wir der Frage auf den Grund, woher der lästige Hausstaub kommt. Außerdem geben wir 10 Tipps, wie Sie die Staubbildung im Haus zumindest reduzieren können.

Woher kommt der ganze Staub? Foto: VipadaLoveYou / shutterstock.com
Woher kommt der ganze Staub? Foto: VipadaLoveYou / shutterstock.com

Woher kommt der Staub?

Etwa 60 % des Hausstaubs gelangen von draußen in die Wohnung, wie amerikanische Forscher in einer Studie zur Zusammensetzung von Staubpartikeln herausgefunden haben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass circa 40 % in der Wohnung selbst entstehen. Aus diesem Grund ist es zwecklos, die Fenster ständig geschlossen zu halten, um Staubbildung zu vermeiden.

Woraus besteht der Staub?

Hausstaub ist ein Potpourri aus winzigen Teilchen, die aus den unterschiedlichsten Quellen stammen. Sie alle zu benennen, ist daher unmöglich. Vereinfacht ausgedrückt kann man die Entstehung des Haustaubs jedoch auf die folgenden Ursachen herunterbrechen:
 

  • Beim Lüften gelangen kleine Partikel aus der Luft (Pollen, Sand, Abgase) ins Innere der Wohnung.
  • Beim Betreten der Wohnung tragen wir winzige Schmutzteilchen an den Schuhen hinein.
  • Unsere Möbel und Kleidung werfen Fasern ab.
  • Wir oder unsere Haustiere verlieren Hautschuppen und Haare.
  • Essensreste zersetzen sich auf dem Boden.
  • Insekten oder Milben hinterlassen Ausscheidungen oder zerfallen nach ihrem Tod im wahrsten Sinne des Wortes zu Staub.

Auch interessant: Staub aus der Tastatur entfernen

Kann man Staub vermeiden?

Die Antwort ist ganz klar nein. Sie können die natürlichen und industriellen Prozesse, die für die Staubbildung verantwortlich sind, nicht aufhalten. Auf gar keinen Fall sollten Sie versuchen, die Staubentwicklung durch weniger Lüften zu verhindern. Das kann im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung führen. Nichtsdestotrotz können Sie einige Maßnahmen ergreifen, um die Staubbildung wenigstens zu reduzieren.

10 Tipps, um Staub zu reduzieren

1. Teppichböden und freiliegende Teppiche verursachen generell mehr Staub. Sie zu ersetzen bzw. zu entfernen kann das Staubaufkommen etwas reduzieren. Dasselbe gilt für Gardinen und andere textile Einrichtungsgegenstände.

2. Auch Jalousien sind echte Staub- und Schmutzfänger, die recht aufwendig zu reinigen sind. Beim Lüften kann der dort festsitzende Schmutz durchaus in die Wohnung gelangen. Rollläden sind zum Beispiel einfacher zu reinigen.

3. Sprühen Sie etwas antistatisches Spray auf ein Tuch und reiben Sie damit die Oberflächen (nicht die Bildschirme!) Ihrer Elektrogeräte wie Stereoanlagen oder Computer ab. So bleibt weniger Staub daran haften.

4. Eine höhere Luftfeuchtigkeit kann dafür sorgen, dass mehr Staub in der Luft gebunden wird und beim Lüften nach draußen gelangt. Tipps zur optimalen Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur finden Sie hier: Ratgeber „Richtig lüften“

5. Materialien, in denen sich Haut- oder Essensreste sammeln, sollten Sie regelmäßig waschen oder gründlich absaugen: Bettbezüge, Kissen, Decken, Polster oder das Sofa.

6. Essen Sie nicht auf dem Sofa und entfernen Sie Krümel am besten direkt mit dem Staubsauger.

7. Verwenden Sie zum Staubwischen feuchte Tücher, um diesen nicht erneut aufzuwirbeln.

8. Lassen Sie die Schuhe, wenn möglich, draußen vor der Tür stehen oder reiben Sie sie gut an der Türmatte ab, bevor Sie das Haus betreten.

9. Verstauen Sie ungenutzte Klamotten wie Winterjacken oder Handtücher in verschließbaren Plastikboxen.

10. Verwenden Sie einen leistungsstarken Staubsauger mit möglichst effizientem Filter, sodass der Staub beim Saugen nicht wieder in der Wohnung verteilt wird.

Bonus-Tipp: Putzplan erstellen

Unsere Empfehlung für Sie