Wohnen in Freiberg FDP will Sozialwohnungen statt Flüchtlingsunterkünfte

Im Stamitzweg plant die Stadt 24 Wohnmodule für 108 Geflüchtete. Die FDP hat nun einen Prüfantrag für sozialen Wohnungsbau für den Bereich gestellt. Foto: Iris Frey

Der Bezirksbeirat Mühlhausen befürwortet einen FDP-Vorstoß für sozialen Wohnungsbau im Stamitzweg. Dort plant die Stadt Wohncontainer für 108 Geflüchtete.

Lokales: Iris Frey (if)

Der FDP-Bezirksbeirat Michael Sommerer hatte beantragt, dass die städtischen Ämter prüfen und berichten, in welchem Zeitraum eine nachhaltige Bebauung des Stamitzwegs in Freiberg auf dem städtischen Wiesengrundstück möglich ist. Dort will die Kommune Wohncontainer für 108 Geflüchtete errichten. Die Pläne lehnt der Bezirksbeirat Mühlhausen aber ab. Die FDP schlägt vor, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft SWSG den Bau von Sozialwohnungen übernimmt. Das Gremium befürwortetete mehrheitlich den Prüfauftrag mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP, Freie Wähler und AfD.

 

Die Grünen enthielten sich, die Linken waren dagegen. SPD und Linke kritisierten die Begründung des Antrags, dass der Bau von Sozialwohnungen dem von Flüchtlingsunterkünften vorzuziehen sei. Der SPD-Bezirksbeirat Johannes Jäger erklärte: „Wir wissen, das dauert Jahre. Deshalb ist es kein Widerspruch zu den aktuellen Plänen. Wir sind dafür, wenn das Gebiet frei wird, dass da sozialer Wohnungsbau hinkommt.“

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