Der Tod dreier Wehrmänner beim Großbrand im Alten Schloss 1931 ist erinnert auch daran, dass bis heute täglich Leib und Leben riskiert werden.

Lokales: Wolf-Dieter Obst (wdo)

Stuttgart - Seit 90 Jahren sind in Stuttgart keine Feuerwehrleute mehr beim Einsatz ums Leben gekommen: Das ist immerhin eine positive Botschaft, die Feuerwehrchef Georg Belge im Gedenken an die Brandkatastrophe im Alten Schloss im Jahr 1931 vermelden kann.

Erinnerung an drei Feuerwehrmänner, die beim Einsatz ums Leben kamen

Auch wenn da die Opfer des Zweiten Weltkriegs nicht berücksichtigt sind: Angesichts von heute jährlich 15 000 Einsätzen von Rettungsdienst bis zum Großbrand zeigt dies doch, dass Einsatztaktik, Training und Ausrüstung heute vieles verhindern. Am Dienstag enthüllten Belge und Ordnungsbürgermeister Clemens Maier im Namen des Bezirksbeirats Mitte, des Stadtfeuerwehrverbandes, des Feuerwehrvereins und der Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart eine Gedenktafel im Innenhof des Alten Schlosses.

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Gewidmet den Feuerwehrleuten Wilhelm Uebele (43), Willi Ade (22) und Paul Wetzel (29), die bei dem Brand am 21. Dezember 1931 durch eine einstürzende Mauer ums Leben kamen. „Jeder Tag könnte der nächste sein“, so Maier, „deshalb ist es gut, dieses Ereignis im öffentlichen Bewusstsein wach zu halten.“