Fall Deniz Yücel Merkel fordert Freilassung des Journalisten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Nachdruck die Freilassung des in Istanbul inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel gefordert. Foto: dpa-Zentralbild
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Nachdruck die Freilassung des in Istanbul inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel gefordert. Foto: dpa-Zentralbild

Angela Merkel (CDU) hat mit Nachdruck die Freilassung des in Istanbul inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel gefordert. Die Bundeskanzlerin pochte auch auf die Pressefreiheit in Deutschland.

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Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte die Freilassung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel. „Wir denken an diesem Abend auch an Deniz Yücel, der in Untersuchungshaft in der Türkei sitzt und dessen Freilassung wir fordern“, sagte Merkel am Mittwoch in ihrer Aschermittwochsrede in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bundesregierung werde „alles in ihrer Macht stehende tun, damit das geschieht.“

Bedeutung der Pressefreiheit betont

Merkel wies darauf hin, dass Yücel nach ihrer Auffassung „nichts anderes getan hat, als seiner Arbeit nachzugehen“. Daher müsse seine Freilassung durchgesetzt werden, denn „unabhängiger Journalismus muss existieren können“. Die Kanzlerin betonte auch die Bedeutung der Pressefreiheit in Deutschland: „Die Tatsache, dass es freie und unabhängige Medien in dieser Republik gibt, ist ein Teil unserer Demokratie und darf niemals in Frage gestellt werden - auch wenn es unbequem ist.“

Yücel wird seit dem 14. Februar in der Türkei festgehalten, zunächst in Polizeigewahrsam, seit Montagabend dann in Untersuchungshaft. In Deutschland stößt das Vorgehen der türkischen Behörden auf scharfe Kritik. In der Türkei werden ihm Volksverhetzung und „Terrorpropaganda“ zur Last gelegt.




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