Frisch Auf Göppingen Ein nie gefährdeter Auswärtssieg

Frisch Auf bejubelt  den zweiten Sieg in einer fremden Halle in dieser  Saison – erstmals erzielt in den neuen blau-weißen Auswärtstrikots. Foto: imago/Werner Scholz
Frisch Auf bejubelt den zweiten Sieg in einer fremden Halle in dieser Saison – erstmals erzielt in den neuen blau-weißen Auswärtstrikots. Foto: imago/Werner Scholz

Als es noch einmal ein bisschen eng hätte werden können, hält Daniel Rebmann überragend. Unterm Strich nimmt Frisch Auf Göppingen souverän zwei Punkte aus Nordhorn mit – und kann die gute Zwischenbilanz schon am Sonntag weiter aufbessern.

Sport: Jürgen Frey (jüf)

Nordhorn - Frisch Auf Göppingen hat seine dreiwöchige Zwangsspielpause glänzend überstanden: Bei der HSG Nordhorn-Lingen landete die Mannschaft von Trainer Hartmut Mayerhoffer einen nie gefährdeten 29:20(15:9)-Sieg. „Wir haben auswärts nur 20 Gegentore bekommen. Das zeigt, unsere Abwehr stand überragend und dadurch konnten wir unser Tempospiel aufziehen“, sagte Frisch-Auf-Keeper Daniel Rebmann.

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Göppingen konnte nach Ende der Quarantäne wieder auf seine beiden Nationalspieler Sebastian Heymann und Marcel Schiller zurückgreifen, war im Euregium von Beginn an der Chef im Ring und baute seine Führung kontinuierlich aus. Die Deckung stand sehr kompakt. Im Angriff führte Janus Smarason überlegt Regie, immer wieder setzte er den starken Kreisläufer Kresimir Kozina in Szene. Der Kroate war mit sieben Treffern bester Werfer. Ihm am nächsten kamen Nicolai Theilinger (4), Schiller (4/3), Heymann und Tobias Ellebaek (je 3).

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Als Nordhorn von 14:22 auf 17:22 (45.) herankam und die Chance hatte, weiter zu verkürzen, zeigte Göppingens Torwart Daniel Rebmann kurz hintereinander zwei überragende Paraden gegen frei vor ihm auftauchende HSG-Spieler. Das war die Entscheidung – und Trainer Mayerhoffer konnte ein positives Fazit ziehen: „Das war heute ein sehr souveräner Sieg. Basis war die gute Abwehrarbeit und die tolle Torwartleistung. Im Angriff haben wir immer wieder Lösungen gefunden gegen die kompakte Abwehr von Nordhorn. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft.“

Am Sonntag kommt Wetzlar

Frisch Auf weist mit nun 8:4 Punkten eine gute Zwischenbilanz auf und kann diese bereits am Sonntag (16 Uhr/EWS-Arena) gegen die HSG Wetzlar weiter ausbauen. Die Hessen kommen allerdings mit der Empfehlung eines 29:11-Kantersiegs gegen die Eulen Ludwigshafen nach Göppingen. Danach geht es für Frisch Auf am 26. November (19 Uhr) zu TuSEM Essen, ehe am 29. November (16 Uhr) der deutsche Meister THW Kiel in der EWS-Arena aufkreuzt.

Aufstellungen

HSG: Ravensbergen (1.-37.), Buhrmester (37.-60.); Leenders 1, Weber 6/3, Mickal 2/1, Miedema 1, Stegefelt, Terwolbeck 1, de Boer 1, Vorlicek 2, Visser, Prakapenia, Seidel, Possehl 1, Pöhle 5, Kalafut.

Frisch Auf: Rebmann (1.-52.), Kastelic (52.-60.); Theilinger 4, Kneule, Heymann 3, Bagersted 1, Ellebaek 3, Smarason 2, Schiller 4/3, Rentschler 1, Goller 1, Hermann 2, Zelenovic 1, Kozina 7.

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