Handball-Bundesliga Frisch Auf Göppingen verpasst möglichen Kantersieg gegen Lübbecke

Frisch-Auf-Neuzugang Kevin Gulliksen warf fünf Tore, leistete sich  aber auch fünf Fehlversuche. Foto: Baumann/Julia Rahn 9 Bilder
Frisch-Auf-Neuzugang Kevin Gulliksen warf fünf Tore, leistete sich aber auch fünf Fehlversuche. Foto: Baumann/Julia Rahn

Gute Abwehr, gutes Tempospiel, aber eine schwache Chancenverwertung: Frisch Auf Göppingen schlägt Aufsteiger TuS N-Lübbecke mit 27:24. Folgt im Derby in Stuttgart der dritte Sieg in Serie?

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Göppingen - Das relativ knappe Endergebnis täuscht etwas: Denn Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen führte sieben Minuten vor Schluss bereits mit 25:18, am Ende stand gegen den TuS N-Lübbecke ein 27:24(14:11)-Sieg auf der Anzeigentafel. Damit hat das Team von Trainer Hartmut Mayerhoffer an den ersten beiden Spieltagen zwei Erfolge gegen Aufsteiger eingefahren und reist mit der optimalen Ausbeute von 4:0 Punkten zum württembergischen Derby an diesem Donnerstag (19.05 Uhr/Porsche-Arena) zum TVB Stuttgart. „Das wird eine heiße Kiste“, prognostizierte Mayerhoffer.

2100 Zuschauer in der EWS-Arena

Am meisten Tore vor 2100 Zuschauern in der EWS-Arena erzielten am Sonntag Rückraumspieler Sebastian Heymann, Rechtsaußen Kevin Gulliksen (je 5) und Linksaußen Marcel Schiller (5/2), der aber nur in den ersten 30 Minuten auf dem Feld stand. Der Top-Torjäger hatte vier Fehlwürfe (darunter zwei Siebenmeter) und auch seine Mannschaftskollegen vergaben im Laufe der 60 Minuten zahlreiche klare Tormöglichkeiten, was der entscheidende Grund für den verpassten Kantersieg war.

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„Wir hatten Chancen für 40 Tore herausgespielt und machen nur 27, da müssen wir besser werden. Wir haben zu wenig Kapital aus unserer guten Abwehr und unserem guten Tempospiel gezogen“, sagte Mayerhoffer. „Wir haben noch Luft nach oben, wir müssen und werden uns weiter steigern, vor allem in Sachen Effizienz“, ergänzte der Sportliche Leiter Christian Schöne. Und Heymann blickte schon auf das anstehende Duell in der Porsche-Arena: „Es war ein Schritt nach vorne, wir haben das Spiel kontrolliert, aber am Ende müssen wir mit acht, neun Toren Unterschied gewinnen. Jetzt gilt es, am Donnerstag in Stuttgart noch mehr Emotionen reinwerfen.“ Wie es in Derbys eben üblich ist.

Aufstellungen

Frisch Auf: Rebmann (1.-30. Minute), Kastelic (31.-60.); Neudeck (ne.), Smarason 2 Tore, Kneule 2, Lindenchrone Andersen 3, Heymann 5, Bagersted 1, Ellebaek, Schiller 5/2, Goller 1, Gulliksen 5, Hermann 1, Kozina 2.

TuS N-Lübbecke: Asheim (1.-41.), Rezar (41.-60.); Baumgärtner 1, Ebner 5, Petreikis 4, Strosack 1, Mundus, Kontrec 3, Mrakovcic 1, Nissen 2, Speckmann 2, Petrovsky 3, Skroblien 2/1.

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