Die Handball-Bundesliga pausiert, doch beim HBW Balingen-Weilstetten fallen derzeit einige Personalentscheidungen. Nach dem Wechsel von Linksaußen Patrick Volz am Saisonende zur SG Flensburg-Handewitt (die ihn an SönderjyskE Handbold nach Dänemark ausleihen), gab der Verein nun zwei weitere Abgänge bekannt. Der serbische Linkshänder Uros Todorovic bat um sofortige Vertragsauflösung – den 24-Jährigen zieht es zum israelischen Erstligisten Hapoel Ashdod HC.
Weitaus schwerer fällt der Verlust von Rückraumspieler Jona Schoch ins Gewicht. Der Vize-Kapitän wird allerdings erst am Saisonende zu Ligarivale HSG Wetzlar wechseln. „Leider hat uns Jona mitgeteilt, dass er uns zum Saisonende verlassen wird,“ bedauerte Balingens Geschäftsführer Felix König. Der HBW hätte gerne mit dem Shooter verlängert, doch der 29-Jährige sucht nach sieben Jahren auf der Zollernalb nochmals eine neue Herausforderung.
Schoch will nicht als Absteiger gehen
„Die kommenden Monate werde ich nochmals alles dafür geben, um gemeinsam den Klassenerhalt zu schaffen“, wird der Ex-Göppinger in der Vereinsmitteilung zitiert. Der HBW belegt nach 19 von 34 Spieltagen den letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt sechs Punkte.
Unterdessen kursieren neue Spekulationen, was die Trainerfrage betrifft. Dass Jens Bürkle (spätestens) am Saisonende den HBW verlassen wird, steht schon länger fest. Als möglicher Nachfolger wird der frühere Balinger Spieler und Ex-HBW-Co-Trainer Matthias Flohr (41) gehandelt, der derzeit den Zweitliga-14. TSV Bayer Dormagen trainiert. Bürkle wird unterdessen beim VfL Potsdam gehandelt. Beim aktuellen Zweitliga-Spitzenreiter sucht Trainer Bob Hanning seinen eigenen Nachfolger für die kommende Runde.